Kooperation mit Unternehmen

Realschule baut Brücke in die Arbeitswelt

Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung (von links): Rickmeier-Geschäftsführerin Christiane Schulz und Schulleiterin Nina Fröhling.
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Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung (von links): Rickmeier-Geschäftsführerin Christiane Schulz und Schulleiterin Nina Fröhling.

Seit dem Tag der Gewerbegebiete im September 2019 gab es Gespräche zwischen der Verantwortlichen der Realschule Balve und der Firma Rickmeier über eine Kooperation.

Am Dienstag machten Schulleiterin Nina Fröhling und Christiane Schulz, Geschäftsführerin des Unternehmens, die Sache perfekt: Sie unterschrieben die Kooperationsvereinbarung.

Unterstützt von dem Pumpenspezialisten mit Sitz an der Langenholthausener Straße wird die Schule damit künftig nicht nur durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen für die Schüler der 9. Klassen, sondern auch mit einer Jahreslizenz (1800 Euro) für die App „Padlet“, einer digitalen Pinnwand für Texte, Bilder, Videos, Links, und Sprachaufnahmen.

Coronavirus: Einschränkungen beim Praktikum

Medienkompetenz sei wichtig, betonten die Kooperationspartner. Ebenso wichtig seien aber auch Erfahrungen, die im Praktikum gemacht werden können. Drei Wochen sind normalerweise bis zu 20 Schüler in diesem Unternehmen; wegen Corona sind es in diesem Jahr momentan allerdings lediglich zwei Schüler, die auch nur zwei Wochen in der Metalltechnik tätig werden dürfen.

„Sie sammeln dennoch wertvolle Erfahrungen, können Berufe erleben und feststellen, ob diese Berufe zu ihnen passen oder auch nicht“, sagte Ausbildungsleiter Michael Volmer. „Im Praktikum können die Jugendlichen zeigen, was sie können“, bestätigte Nina Fröhling. „Sie können handwerklich arbeiten.“ Ob daraus letztendlich ein Ausbildungsvertrag resultiert, ist natürlich längst nicht immer garantiert, aber, so Volmer: „Praktika sind eine gute Entscheidungsgrundlage.“ Für Geschäftsführerin Christiane Schulz ist all dies eine gute Basis zum gegenseitigen Kennenlernen: „Wir wollen dabei auch die Nähe zur Realschule nutzen.“

Workshops in und außerhalb der Schule

In der Firma soll den Schülern laut Kooperationsvereinbarung eine Praxisbegegnung ermöglicht werden, aber auch Projekte wie Workshops in und außerhalb der Schule. All dies soll sich an den Möglichkeiten der Beteiligten orientieren. Die Vereinbarung läuft zunächst über fünf Jahre.

„Hiermit können wir eine Brücke in den Betrieb bauen“, sagte die Schulleiterin. „Zudem haben wir jetzt einen starken Partner an der Seite, der den Schülern etwas bieten kann.“

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