So reagieren Besucher der Landpartie auf regnerisches Wetter

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Schon am Eröffnungstag wurden etwa 4500 Besucher bei der Herbstlichen Landpartie auf und rund um Schloss Wocklum gezählt. Die Verkaufs- und Unterhaltungsveranstaltung läuft noch bis einschließlich Sonntag.

Wocklum - Mehr als 120 Aussteller präsentierten sich bei bestem Wetter schon am ersten Tag der Herbstlichen Landpartie von ihrer besten Seite – etwa 4500 Besucher wurden bereits am Donnerstag zur Eröffnung gezählt. Entsprechend zufrieden war auch Veranstalter Rainer Timpe im Gespräch: „Das ist sehr gut gelaufen.“

Viele Gäste folgten Hausherr Jakob Graf von Landsberg-Velen, der bei der offiziellen Eröffnung mit Blick auf die für die nächsten Tage angekündigten Tiefdruckgebiete meinte: „Den Sauerländer hält kein Wetter ab, zur Landpartie zu kommen.“

Bei dieser inzwischen 6. Herbstlichen Landpartie sorgte auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kurzweil. Dazu sagte die stellvertretenden Bürgermeisterin Sigrid Schmidt: „Das ist eine Bereicherung für die Stadt Balve.“

Das diesjährige Motto „Indian Summer“ spielte sich gleich zu Beginn dieser viertägigen Landpartie voll aus, herbstliche Stimmung entfaltete sich im Ambiente rund um das Wocklumer Schloss. Die Besucher hatten viel Zeit mitgebracht, um entlang der Pagoden und Zelte zu flanieren. Sie nutzten dabei reichlich das Angebot, kulinarische Köstlichkeiten nach dem Probieren auch zu kaufen. Auch das Angebot an Schmuck und Mode sprach die Besucher an.

Schlossführungen und Musik

Für den kulturellen Teil sorgten Rudolf Rath, Peter Junk und Siegfried Keil mit Schlossführungen, der Chor Barditus, das Panama Red Duo und natürlich Elo und Ania Badura. Diesmal sorgte das Vater-Tochter-Duo mit einem Auftritt auf dem Karussell für ganz besondere Akzente.

Herbstliche Landpartie auf Schloss Wocklum - der Eröffnungstag in Bildern

Auf der Aktionskoppel wurden Greifvögel und Wolfshunde vorgeführt sowie die Gänsekapelle in Marsch gesetzt. Zwölf Toulouser zogen mit einem Tambour und einem Tambourmajor über die Landpartie.

Über die heimischen Wälder und die dort lebende Tierwelt informierte die Rollende Waldschule. All dies wird noch bis einschließlich Sonntag, 6. Oktober, rund um das Schloss Wocklum zu sehen und zu erleben sein.

Hubertusmesse im Schloss-Innenhof

Die Gelegenheit, zur Feier der Hubertusmesse zusammen zu kommen, nutzten am Donnerstag etwa 70 Gläubige. Dafür stellte Jakob Graf von Landsberg-Velen den Innenhof des Wocklumer Schlosses zur Verfügung; das Jagdhornbläserkorps vom Hegering Meinerzhagen-Valbert intonierte diese Messfeier.

„Hier wird die Vielfalt deutlich“, meinte Pfarrer Andreas Schulte mit Blick auf die Gottesdienstbesucher, von denen sich so manche erst nach dem Besuch der Landpartie dazu entschieden, an der Eucharistiefeier teilzunehmen.

Gänsekapelle spielt zur Messfeier

Ganz in der Nähe marschierte zu diesem Zeitpunkt die Gänsekapelle vorbei – immerhin wurde vom Tambourmajor „Freude schöner Götterfunken“ gespielt. Zum Evangelium kehrte wieder die nötige Ruhe für die Messfeier ein, in der Pfarrer Schulte die Schöpfung in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte. „Umweltschutz geht uns alle an“, sagte er. Der Mensch solle „schöpferisch“ tätig werden.

In diesem Sinne wurde an den heiligen Hubertus erinnert, den Schutzpatron der Jäger: „Denn er hat uns auch 2019 noch viel zu sagen.“ Für den Geistlichen stand trotz des alarmierenden Waldzustandsberichts fest: „Gott zerstört seine Schöpfung nicht.“

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