Rauchende Colts in Eisborn

Die Bande des Kalkprinzen wird in Eisborn-Town für Unruhe sorgen.

EISBORN ▪ Durch die Landes-Gartenschau-Ebenen Hemer-Citys und das wilde Balver Land, über den Hönne-Canyon und immer höher hinauf auf die Kalkklippen der kleinen Ansiedlung Eisborn-Town führt der Weg, der edle Helden, fiese Schurken, Cowboys und Indianer in die fantastische Welt Karl Mays führt, die in diesem Jahr zum ersten Mal in Eisborn liegt. Am 24. Mai wird hier das Western-Spektakel „Der Kalkprinz“ frei nach den Werken des bekannten deutschen Autors aufgeführt – der Eintritt ist frei.

Die Veranstalter, die freie Ritterschaft „Miles et Vanitas“, die sich einmal auf einer anderen Zeitebene als dem Mittelalter tummelt, und der Reitverein Eisborn, versprechen nicht nur ein Western-Schauspiel sondern auch spektakuläre Reiteinlagen, zünftige Saloonprügeleien, Stuntszenen und feurige Knalleffekte. Die Colts werden sicherlich das eine oder andere Mal rauchen dürfen.

Die Geschichte des Kalkprinzen dürfte vielen aus Jugendtagen noch bekannt vorkommen, basiert sie doch auf dem Buch Karl Mays „Der Ölprinz“. Der Bandit Douglas Mortimer, auch als Kalkprinz bekannt, hat sich durch Tricks und Kniffe die vermeintliche Silbermine Eisborn-Towns unter den Nagel gerissen, schürft seitdem aber vergeblich nach den erwarteten Reichtümern. Er beschließt, die wertlose Mine, die nur schnöden Kalk zu Tage fördert, schnellstmöglich wieder abzustoßen. Da kommt ihm der Besuch des reichen Bankiers Duncan gerade recht. Mortimer vereinbart mit dem Banker den Kauf der Silbermine, doch dieser bleibt skeptisch und verlangt eine genaue Prüfung durch einen Bergbauexperten. Der Kalkprinz muss sich etwas einfallen lassen und hetzt seine Bande auf den Ingenieur und auf den Stamm der nahebei lebenden Indianer unter der Führung der Häuptlingstochter Hanta-Yo. Das Geschehen ruft auch den Revolverhelden Old „Dan“ Surehand auf den Plan, der sich mutig für die Gerechtigkeit und die unschuldigen Siedler Eisborn-Towns einsetzt. Es entbrennt ein Kampf zwischen Gut und Böse.

Möglich wurde dieses Projekt durch ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung von Sponsoren wie der Eisborner Antoniushütte, Hotel zur Post, der Mendener Bank oder Hufschmied Bernhard Dornsiepen. Seit Monaten wird in ganz Eisborn fleißig geprobt und Bühnenbilder werden gebastelt. Eisborn-Town ist also bestens vorbereitet auf den Ansturm der Western- und Karl May-Fans.

Das Western-Spektakel beginnt um 15 Uhr auf einer Freiluftbühne oberhalb des Eisborner Reitplatzes an der Straße „Zum Plauderbaum“ statt. Parkplätze stehen an der Schützenhalle zur Verfügung, direkt am Veranstaltungsort kann nicht geparkt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet.

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