QR-Codes für Touristen in Balve

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Balve - Können sich Touristen in der Innenstadt von Balve bald mithilfe von QR-Codes über spezielle Bauwerke und historische Besonderheiten Informieren? Das jedenfalls ist der Wunsch des heimischen Verkehrsvereins.

Zu entscheiden darüber hat der Ausschuss Umwelt, Planung und Bau, der zu seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 6. März, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammenkommt. 

Den Antrag zur Anbringung von QR-Code-Aufklebern auf der Gehwegpflasterung an der Hauptstraße zur Verbesserung der Touristen-Information hatte der Verkehrsverein, der auch die Kosten für die Aufkleber trägt, bereits im Herbst bei der Stadtverwaltung eingereicht. Nun befasst sich der Ausschuss mit diesem Thema. 

Insgesamt acht QR-Code-Aufkleber möchte der Verkehrsverein in der Innenstadt platzieren. Nämlich vor dem Glockenspiel (Volksbank, Hauptstraße 18), dem Kaiserlichen Postamt (Bäckerei Tillmann, Hauptstraße 25), Haus Bondy (Hauptstraße 37), dem Brunnen am St.-Blasius-Kirchhof, dem Haus Drei Könige (Hauptstraße 6) dem Bürgerbrunnen an der Dreikönigsgasse sowie am Garbecker Kirchweg und der Drostengasse. 

Aufkleber verweisen auf Webseite 

„Die Aufkleber verweisen auf eine Webseite des Verkehrsvereins mit historischen Hintergrundinformationen zum betreffenden Objekt. Da es leider keine Stadtführungen mehr gibt, können diese QR-Codes den Anspruch auf gute Informationen bei einem individuell gestalteten Stadtrundgang erfüllen. Doch dazu müssen die QR-Codes im Stadtbild auffallen, man muss quasi ,drüber stolpern’. Daher ist eine Anbringung im Bereich der Gehwegoberflächen sinnvoll“, heißt es in der Sachdarstellung des Verkehrsvereins in der Beschlussvorlage. 

Bei einem Ortstermin im Januar 2018 trafen Vertreter des städtischen Bauamts und des Verkehrsvereins eine Vorauswahl der möglichen Aufkleber-Standorte auf den Gehwegoberflächen an der Hauptstraße. 

Testphase geplant 

Stimmt der Ausschuss dem Vorhaben zu, möchte der Verkehrsverein die Aufkleber im Frühjahr – sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen – durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs anbringen lassen. „In der folgenden Testphase sollen Erfahrungen hinsichtlich Nutzung und Haltbarkeit der Aufkleber gesammelt werden“, heißt es in der Beschlussvorlage weiterhin. Sollte die Auswertung der Testphase positiv ausfallen, strebt der Verkehrsverein den Einsatz „professioneller und dauerhafter Lösungen“ statt der Aufkleber an. 

Im Rahmen der Ausschusssitzung am kommenden Dienstag wird Adalbert Allhoff-Cramer als Geschäftsführer des Balver Verkehrsvereins weitere Informationen zu den Aufklebern und Objekten vorstellen.

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