Fantasievolle Idee der evangelischen Balver Kirchengemeinde

Digitaler Adventskalender täglich im Netz

Von der evangelischen Kirchengemeinde Balve ist ein digitaler Adventskalender ins Netz gestellt worden. Die Adventsbeiträge sind zwischen drei und zwölf Minuten lang und wurden von verschiedenen Gemeindegruppierungen aufgenommen.
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Von der evangelischen Kirchengemeinde Balve ist eindigitaler Adventskalender ins Netz gestellt worden. Die Adventsbeiträge sind zwischen drei und zwölf Minuten lang und wurden von verschiedenen Gemeindegruppierungen aufgenommen.

 „Von Jung für Alt, von Alt für Jung“, fasst Klaudia Botschar die in diesem Jahr neu konzipierte Form als Adventskalender auf dem Weg zum 24. Dezember hin. „Jeden Tag geht auf unserer Internetseite www.ev-kirche-balve.de eine neue Tür auf.“

Balve - Die Idee dazu, in diesen durch die Corona-Pandemie erschwerten Zeiten, den Gliedern der evangelischen Kirchengemeinde eine andere, digitale Form der Vorbereitung auf Weihnachten zu bescheren, kam in der Frauenhilfe auf. In diesem Gremium stellte Klaudia Botschar die Idee zur Diskussion und stieß auf Zustimmung.

Zusammen mit Jugendreferentin Almuth Gärtner wurden weitere Interessierte gesucht und auch gefunden. „Von der Frauenhilfe, den Musikern, vom Frauenkreis, vom Kindergarten und auch den Jugendlichen der Homezone, aber auch von privater Seite kamen Texte, Musik und Geschichten für die 24 Tage der Adventszeit zusammen“, erzählte Klaudia Botschar. „Weil mehrere Beiträge von einigen Teilnehmern eingereicht wurden, hätten wir auch noch mehr Tage ausfüllen können.“

Sie freute sich über eine solch große Resonanz und Kreativität, die entweder in der Kirche, zu Hause oder aber auch unterwegs aufgezeichnet wurde. Von Josef Hoppe wurde all dies hochgeladen.

Beiträge sind zwischen drei und zwölf Minuten lang

„Die Adventsbeiträge sind zwischen drei und zwölf Minuten lang.“ Pfarrerin Antje Kastens wird am 24. Dezember zu sehen und zu hören sein; den Nikolaustag am 6. Dezember gestaltet Gudrun Kindas-Schulte. „Es soll nicht zu viel verraten werden“, so Klaudia Botschar. „Aber es lohnt sich jeden Tag aufs Neue, unsere Homepage zu besuchen.“ Wie ein solcher Beitrag entsteht, das führten Jasmin Funke und Paul Kasper von der „Homezone“ mit Almuth Gärtner und Christina Hartmann vor. Sie stellten für unsere Zeitung mit Kerzen die Weihnachtsgeschichte dar, vorgelesen von Levi Hartmann. Drei rote Kerzen standen für Maria, Josef und Jesus, vier Teelichter symbolisierten die Hirten und Wunderkerzen die Engel. „Es hat Spaß gemacht“, sagten die Jugendlichen dazu. Zu sehen sind sie am 15. Dezember mit ihrem bereits vor einigen Tagen gedrehten Beitrag, in dem sie ihre Wünsche verfilmt haben.

Klaudia Botschar sieht in diesem Gesamtkonzept, das sich seit November entwickelt hat, noch viel Potential, das bei weiteren Anlässen für ihre Gemeinde eingesetzt werden kann.

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