Arbeiten dauern an

Produkte aus der Region: Auf Hof Schulte-Horst entsteht ein Hofladen

Hier soll der Hofladen entstehen und eventuell ab Sommer verkauft werden: Marie-Theres Schulte zeigt auf die Räume, die derzeit umgebaut werden.
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Hier soll der Hofladen entstehen und eventuell ab Sommer verkauft werden: Marie-Theres Schulte zeigt auf die Räume, die derzeit umgebaut werden.

Auf dem Hof Schulte-Horst wird seit November daran gearbeitet aus der alten Mühle, die in den vergangenen Jahren als Werkstatt genutzt wurde, einen Hofladen zu machen.

„Das mit der zunächst geplanten Eröffnung rund um Ostern wird aber nichts werden“, teilte Marie-Theres Schulte auf Anfrage der Redaktion mit. „Es ist doch mehr Arbeit zu erledigen, als anfangs gedacht.“

In Zusammenarbeit mit ihrem Schwager Georg Schulte soll aus Alt nach und nach Neu gemacht werden, um tierische Produkte vom eigenen Hof, aber auch aus der Nachbarschaft und der Region sowie Dekoration verkaufen zu können. „Wir haben ausgeräumt, eine neue Tür eingesetzt und eine Wand freigelegt“, zählt die künftige Hofladenchefin auf. „Aber wir müssen noch die Decke abhängen, eine andere Wand freilegen, den Fußboden gießen und Toiletten und Umkleideräume für die Mitarbeiter unserer Wurstküche versetzen.“ Und dann gilt es noch Genehmigungen von den Behörden einzuholen, die erforderlich sind, um einen Hofladen betreiben zu dürfen.

Eventuell kann der Betrieb im Sommer starten

Dafür weiß Schreinermeister Martin Danne bereits, wie es mit den nächsten Arbeiten weitergehen soll; die Maße hat er und kann sich in Absprache mit Marie-Theres Schulte ans Werk machen. „Eventuell im Sommer sind wir fertig“, wagt Schulte eine Einschätzung des Zeitablaufs. Doch egal, wie lange es letztendlich dauert, sie kommt ihrem Ziel stetig näher: „Endlich ein eigener Hofladen!“ Die Idee dazu kam ihr vor rund einem Jahr, mitten im ersten Lockdown: „Wir wollen den Ansprüchen der Kunden gerecht werden, die über unsere Verkaufsautomaten hinaus den direkten Kontakt mit uns suchen und Produkte aus der Region kaufen wollen.“

Seit etwa drei Jahren können Eier, Wurst, Kartoffeln und auch Milchprodukte an Automaten gekauft werden. In unmittelbarere Nähe zu diesen Automaten soll der Hofladen entstehen. „Bio bieten wir allerdings nicht an“, stellt sie fest. „Aber alles, ob Eier, Wurst, Kartoffeln oder Milch, kommt aus der Region.“

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