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Musicalzauber: Alles soll perfekt sein

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Von: Julius Kolossa

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Probe in der Balver Höhle Musical-Ensemble
It’s no business like show business“: Jörg Leiß ist einer der Akteure, die dem Publikum die große Vielfalt der Musicalwelt vorstellen möchten – und sich während der Proben mächtig ins Zeug legen. © Kolossa

Bei der Premiere des dritten Musicalzaubers erwartet das Publikum ein Mammut-Programm.

„Ist‘no business like show business“, stimmt Jörg Leiß in der Balver Höhle an. Stimmgewaltig interpretiert er diesen Klassiker aus dem Musical „Annie get your gun“. Der Text sitzt – die Kostüme ebenfalls.

Lichtshow kommt noch dazu

„Jetzt erarbeiten wir noch die Lichtshow und stellen die Mikrofone ein“, erklärt Thomas Riedel, dass noch nicht alles perfekt ist. Riedel ist für musikalische Leitung der 19 Mitglieder im „Musicalzauber-Ensemble“ des Festspielvereins Balver Höhle zuständig. „Unsere Premiere für den 3. Musicalzauber ist am 13. Mai. Weitere Aufführungen sind am 25. und 27. Mai.“ Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Die eindrucksvolle Kostüms- und Gesangsprobe jedenfalls lassen erahnen, dass dem Publikum einiges geboten wird.

Vier Proben in einer Woche

Dazu Jana von der Linde, die mit Laura Traud die Organisation übernommen hat: „Aufgeführt werden 26 Musicallieder aus bekannten und auch weniger bekannten Musicals. Geboten werden t etwa zweieinhalb Stunden Musikgenuss.“ Die Idee dazu kam im vergangenen Jahr auf, geprobt wird seit August. Inzwischen, kurz vor der Premiere, treffen sich die Sänger und Tänzer vier Mal in der Woche. „Nach unseren Musicalzaubern 2015 und 2016 nutzen wir jetzt das in der Höhle stehende Equipment wie Zuschauertribüne und Technik für unsere dritte Veranstaltung.“

Unter dem diesjährigen Motto: „Lasst den Zauber entstehen“, tritt das Ensemble auf. „Bisher sind zweieinhalb Aufführungen ausverkauft“, berichtet Jana von der Linde. Für jeden zauberhaften Abend gibt es 578 Sitzplätze. Für alle Zuschauer legen sich die Tänzer und Sänger ins Zeug. Eindrucksvoll sind auch weitere Solisten, die dabei sind: Kathleen Kruse mit „Boten der Nacht“ aus „Die Päpstin“, Thomas Kruse mit „I‘m singing in the rain“ aus dem gleichnamigen Musical. Und sie legten alle am Samstag für die Presse noch mal alle nach mit „Aber bitte mit Sahne“ aus dem Udo-Jürgens-Musical.

26 Lieder sollen die Vielseitigkeit der Musicalwelt darstellen

„26 Lieder sind eine große Zahl, aber wir wollten damit die Vielseitigkeit der Musicals aus Deutschland, in Europa und auch den USA darstellen“, unterstreicht Jana von der Linde.Dafür wurde nichts dem Zufall überlassen, sondern das Ganze von Grund auf strukturiert. Nadine Marx und Lina Schulte haben Choreografien zusammengestellt, die auf jedes Musical zugeschnitten sind. In eigenen Proben wurden diese Tanzschritte einstudiert. Und Thomas Riedel übernahm die musikalische Gesamtleitung, bei der er auf die richtigen Töne und Intonation achtete. Denn: nur die Musik kommt aus der Konserve, der Gesang ist jeweils live.

Weil aber alle gute Noten haben wollen, strengen sie sich in jeder Probe in der durchaus kalten Höhle an. „Man singt sich warm“, schmunzelt Jörg Leiß. Dass auf ihn, aber auch andere Darsteller Belastungen auch als Schauspieler bei „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zukommen, nimmt er sportlich. „Es macht Spaß, mit diesen vielen Leuten zusammen zu spielen und zu singen – vor allem vor Publikum.“

Karten im Vorverkauf sichern


Karten gibt es unter www.festspiele-balver-hoehle.de oder bei der Geschäftsstelle unter 0 23 75/ 10 30. Der Eintritt für Erwachsene kostet zwölf Euro, Schüler, Studenten und Behinderte zahlen für das Ticket zehn Euro.

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