Preiskostümball: Kleine gelbe Männchen gewinnen

Einige schaurige Hexen waren beim Preiskostümball unterwegs. ▪

GARBECK ▪ Von Platz sieben im vergangenen Jahr diesmal auf das Siegerpodest: Der Mitglieder des Kegelclubs „Gossenschlürfer“ räumten beim Preiskostümball in Garbeck als „Legomännchen“ verkleidet richtig ab. 150 Euro konnten sie von Reiner Priggel, Vorsitzender des TV Sauerlandia Garbeck, als Veranstalter in Empfang nehmen.

Auf den weiteren Plätzen im Rennen um die beste Kostümierung landeten „Dominosteine“, „Märchenwald“, „Winterwetter“, „Die Besten von Ferrero“ und die „Pinguine“.

Insgesamt 15 Preise gab es, die in der Reihenfolge der Platzierung ausgesucht werden durften. So konnten das 30-Liter-Fass, Gutscheine für das „Festival der Liebe“, Spenden heimischer Banken sowie Essensgutscheine der Garbecker Gastronomie schnell zugeordnet werden. Damit hatte dann auch die Jury ihren verdienten Feierabend. Zehn Frauen und Männer aus dem Publikum, darunter auch Pastor Jürgen Bischoff, wurden zuvor beauftragt, ihre Wertung abzugeben – eine Verfahrensweise, die ihnen sichtlich Spaß machte. Insgesamt 26 Gruppen waren es, die in diesem Jahr am Wettbewerb in Sachen „beste Verkleidung“ teilnahmen, darunter auch Teletubbies, mehrere Marienkäfer und Piraten.

Die Sieger hatten sich die kleinen gelben Männchen, mit denen sie einst selbst gespielt haben, als Vorlage. Etwa 20 Stunden pro Kostüm hatten die „Gossenschlürfer“ investiert, und dabei viel Styropor, Pappe und Farbe verbraucht. Viel Mühe hatten sich auch die anderen Teilnehmer gegeben. So auch die Dominosteine: Bei ihnen gehörte neben dem Kostüm auch die Eigenart dazu, nach hinten umzufallen – zur besseren Koordination natürlich nach Absprache.

Wer sich nicht zur Wertung stellte, der sorgte mit seiner Verkleidung für ein buntes Bild in der Schützenhalle. So wurden Fans der verschiedenen Fußball- und Eishockeymannschaften, Mexikaner, Schlümpfe, Feen, Cowboys, Roboter, Froschkönige, Bierfässer und auch Schotten sowie Verkleidungen, die auf den ersten Blick nicht zuzuordnen, auf jeden Fall aber sehr fantasievoll waren, gesichtet. Garantiert echt war allerdings die Kleidung der Feuerwehr und der Rettungskräfte, die stets alles im Blick hatten. Im Stil der 70er-Jahre traten die „Amigos“ auf, die alles gaben, ihr Publikum nicht enttäuschten und dafür reichlich Beifall ernteten. Neben vielen jungen Besuchern fanden auch ein wenig ältere Semester den Weg zum Preiskostümball – vielleicht auch, weil „Ü 50“- Besucher keinen Eintritt zahlen mussten. ▪ JK

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