Preiskostümball: Weniger Besucher denn je

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Das Siegerteam "Unter dem Meer" beim Kostümball.

Garbeck –Die Kostüme sind top, die Stimmung ausgezeichnet: Doch die Veranstalter sind enttäuscht. Denn noch nie kamen so wenige Gäste zum Preiskostümball in Garbeck.

„Die Kostüme sind vor super“, lobte Reiner Priggel die Teilnehmer beim Preiskostümball. Diesen feierten die Garbecker in großem Rahmen am Samstag: Die Amigos spielten für die Narren, der Turnverein hatte die Schützenhalle dekoriert und für das Wohl des Publikums gesorgt. Viele waren verkleidet, und doch nahmen nur 15 Gruppen an der Wertung auf der Bühne teil. Das sind acht weniger als vor einem Jahr. 

Preiskostümball in Garbeck

Gewonnen hat dieses Mal eine Garbecker Formation, die das Motto: „Unter dem Meer“ mit Fischen, Seesternen und Seepferdchen umgesetzt hatte. Mit 150 Euro gingen die Damen nach Hause. Die „Kaktussen“ aus Affeln erreichten den zweiten Platz und bekamen dafür 100 Euro. Und der sehr engagierte Gerrie Hesse wurde mit der Darstellung der Runkelgeschichte in Deutschland seit 1948 mit dem dritten Platz – und einem Fass Bier – belohnt. 

Alle Teilnehmer hatten Spaß bei der Präsentation vor der Jury um das Königspaar Ralf und Monika Geuyen, auch bei der Preisverleihung gegen Mitternacht. Und doch war Reiner Priggel nicht ganz zufrieden: „Es ist mau“, sagte er mit Blick auf die Besucherzahlen. 

Diese schienen im vergangenen Jahr mit etwa 500 ihren vorläufigen Tiefststand erreicht zu haben, sodass der Veranstalter die Karnevalsveranstaltung neu konzeptioniert hatte. Garderobe, Snack-Bar und DRK wurden erstmals mit in die große Halle integriert. 

Und dennoch kamen noch weniger Gäste. Über 400 waren es diesmal. „Das ist mir unerklärlich“, sagt Reiner Priggel. Mit den Amigos hätten sie seit Jahrzehnten eine bewährte Partyband, deren Saison stets an diesem Abend beginnt. „Vor etwa 20 Jahren hatten wir noch über 1000 Besucher.“ 

Der Vorstand werde diesen Preiskostümball nun analysieren und danach eine Entscheidung treffen, wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Darin einfließen werde dann auch die Überlegung eines eventuell neuen Konzeptes, mit dem das Publikum wieder besser angelockt werden soll. Sie hatten zwar alle ihren Spaß, doch einigen reichte es nach der Preisverleihung. Danach verließen die ersten Besucher schon wieder die Halle. Andere dagegen hielten bis zum Schluss durch. Und doch fehlten wieder vor allem Besucher zwischen 30 und 50 Jahre.

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