Klimaschutzpreis für Historischen Verein

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Der Historische Verein Langenholthausen errang in diesem Jahr den ersten Platz beim Klimaschutzpreis des städtischen Umwelt-Ausschusses. Der Verein betreibe „klassische Klimaprojekte“.

Balve - Den ersten Platz beim Klimaschutzpreis und die damit verbundenen 500 Euro nahm der Historische Verein Langenholthausen am Dienstag während der Sitzung vom Ausschuss Umwelt, Planung und Bau entgegen. Lorenz Schnadt, Ausschuss-Vorsitzender, sprach in seiner Begründung von einem klassischen Klimaprojekt, das somit ausgezeichnet werde.

Vorgesehen sei die Reaktivierung der Turbinenanlage der alten Mühle am Kasbergweg, um sie dann für Vorführzwecke zu nutzen, aber auch, eigenständig Strom für das hauseigene Museum zu erzeugen und überschüssige Energie in das öffentliche Netz zu stellen. Dirk Schmidt vom RWE-Konzern überreichte die Urkunde und den Scheck.

Der 2. Platz (350 Euro) geht an die katholische Grundschule Heilige Drei Könige in Garbeck – für das Anlegen eines Schulgartens und den Bau von Nistkästen. Auf einer lange Zeit brach liegenden Fläche wurde ein Garten angelegt, in dem die verschiedenen Beete von den Klassen gepflegt werden, so Schnadt in seinen Ausführungen. Außerdem seien Nisthilfen gebaut worden, die zum Teil bei den Kinder zuhause, aber auch in der Grundschule selbst einen Platz gefunden hätten.

Über 150 Euro und den 3. Platz freuen sich die Initiatoren des Sonnenblumenfeldes an der Nikolausstraße in Beckum. Seit 2010 werden dort alljährlich Sonnenblumen ausgesät, seit diesem Jahr auch in mehrwöchigen Abständen und mit anderen Blumenarten. Damit würden neue Nahrungsquellen für Tiere und Insekten geschaffen. Die Blumen selbst kann jeder Interessierte für 50 Cent pro Stück mit nach Hause nehmen; der gesamte Erlös ist für Dorfzwecke in Beckum bestimmt.

Der Ausschuss-Vorsitzende Schnadt lobte darüber hinaus auch die zwei weiteren für den Klimaschutzpreis eingegangenen Vorschläge. Die Auswahl der letztlichen Preisträger nahm eine Jury – bestehend aus Rats-Mitgliedern – vor.

Von Julius Kolossa

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