Post-Fahrzeuge: Neue Generation steht bereit

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Die neuen Elektro-Fahrzeuge für die Postzusteller sind im Braukessiepen angekommen.

Garbeck -  Die neueste Generation der Post-Fahrzeuge ist am Zustell-Stützpunkt im Gewerbegebiet Braukessiepen eingetroffen. Vier „StreetScooter Work“ stehen bereits in direkter Nähe ihres zukünftigen Einsatzortes.

„Sie haben ein Ladevolumen von bis zu vier Kubikmeter und können mit bis zu 710 Kilogramm beladen werden“, erläutert Alexander Böhm von der Pressestelle der Deutschen Post. Weitere Ausstattungsdetails sind unter anderem Schiebetüren, eine ebene Ladefläche, Scheibenheizung und Sitzheizung.

Die Zusteller in anderen Städten hätten bereits positive Erfahrungen mit den neuen Fahrzeugen gemacht, sagte Böhm. Wann die erste Dienstfahrt im Raum Balve/Garbeck/Neuenrade stattfindet, konnte der Pressesprecher des Unternehmens allerdings noch nicht genau sagen: „Die Kollegen müssen noch geschult und die Ladesäulen angeschlossen werden.“

Ziel sei es, die komplette Fahrzeugflotte deutschlandweit bis zum Jahr 2020 auf elektrischen Antrieb umzustellen. Dafür soll in den Wagen ein Akku sorgen, mit dessen Ladung die Fahrzeuge jeweils 80 bis 90 Kilometern weit fahren können, die maximale Höchstgeschwindigkeit sei auf 80 Stundenkilometer gedrosselt worden. „Es sind zweckmäßige Elektroautos“, stellte Alexander Böhm fest.

Die VW T5, die bisher im Einsatz waren, sollen als Ersatzfahrzeuge dienen oder ausgemustert werden.

Die Fahrzeuge mit dem vielversprechenden Namen „StreetScooter“ – es gibt verschiedene Ausstattungsvarianten – sind ein Gemeinschaftsprodukt der Deutschen Post DHL Group und der Ford AG auf der Basis des Fahrgestelles eines Ford Transit. Allerdings verfügen sie über einer batterie-elektrischen Antrieb und einen Aufbau nach Vorgaben der Deutschen Post. Schadstofffrei und leise sollen damit die Pakete zugestellt werden.

Einige Tage werden sich die Post-Mitarbeiter mit dem Fahrverhalten und der Bedienung vertraut machen, bevor sie damit ihren Arbeitsalltag gestalten. „Das gesamte System ist vernetzt, sodass zunächst die Akkus aufgeladen werden, deren Bedarf am größten ist“, beschreibt Alexander Böhm die Ladestruktur. Jedem Fahrzeug steht am Zustell-Stützpunkt ein eigener Platz zu, der nur mit einem speziellen Chip genutzt werden kann. So ist eine Fremdnutzung der Ladesäule ausgeschlossen.

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