Josef Jost zieht eine positive Stadtfest-Bilanz

Auch ein besonderes Fotomotiv: Diese jungen Besucherinnen ließen sich während des Stadtfestes – wie viele andere – auf dem Malteser-Motorrad ablichten.

Balve - Eine positive Bilanz des Balver Stadtfestes zieht Josef Jost im Gespräch mit unserer Zeitung: „Ich bin aufgrund zeitgleich stattfindender Veranstaltungen in anderen Städten rundum zufrieden,“ betont der Vorsitzende des Arbeitskreises, der das Fest plant und ausrichtet.

Von Julius Kolossa

Nach einem verregneten Morgen kamen die Besucher erst gegen Mittag, wollten dann aber nach dem offiziellen Teil um 18 Uhr noch nicht nach Hause gehen, berichtet Jost. Erst gegen 2 Uhr sei das Fest in den beiden Zelten auf dem Drostenplatz zu Ende gegangen.

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Gut gelaunte Besucher hat der Vorsitzende ausgemacht. Und um diese bei Laune zu halten, hatte das Arbeitskreis-Team ein vielseitiges Angebot vorbereitet, das die ganze Familie ansprach.

Auf dem Rathausplatz war Schaf Shaun ein begehrtes Fotomodell war. Zwei große Hüpfburgen, ein Motorrad und ein Schminkstand sowie diverse andere Aussteller warteten auf den Nachwuchs.

Waren Jung und Alt gemeinsam auf Tour, standen sie großen und kleinen Tieren gegenüber oder durften als junge Künstler am Stand der VHS selbst eigene Werke gestalten. Und dann zogen am Nachmittag noch die „Dakkapels“ durch die Stadt, und sorgten mit ihren stimmungsvollen Darbietungen für ein weiteres Ausrufungszeichen.

Vor anfangs nur wenigen Zuhörern fand der Musikwettbewerb auf der Mammutstark-Bühne in der Alten Gerichtsstraße statt. Initiator Daniel Pütz teilte mit, dass alle Akteure zu überzeugen wussten. Jap Müller gab sein Solo-Debut gefolgt von Jan Handschuhmacher. Der Singer Songwriter aus Oelde konnte mit seiner bluesigen Stimme überzeugen.

Für Kurzweil und viele Lacher sorgten die „Lyrical Loser“. Die „Vanilla Boat Crew“ aus Garbeck spielte als drittes auf. Das Familienprojekt Eifler aus Garbeck holte sich den ersten Preis. „Alle meine Freunde“ verbreiteten mit ihren Klängen sommerliche Stimmung im sauerländer Nieselregen und räumten den dritten Preis ab.

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Stadtfest in Balve

Portneveo überzeugten mit Akustik-Rock. Das abstimmende Publikum gab ihnen den zweiten Preis. Für Daniel Pütz stellt sich nun die Frage, ob ein Musikwettbewerb während des Stadtfestes sinnvoll angesiedelt ist, da nicht alle Gäste bereit seien, nachmittags länger an einem einzelnen Stand zu verweilen. Eventuell werde es demnächst eine separate Veranstaltung geben. Sicher sei jedenfalls, dass man die die teilnehmenden Musiker nicht zum letzten Mal in Balve gehört habe.

Gemeinsam mit der Band „Die Entspannungsminister“ war Daniel Pütz für die musikalische Unterhaltung im Drostenzelt verpflichtet. Das Zelt füllte sich pünktlich um 20 Uhr mit gut gelaunten Gästen. Die Stimmung war von Anfang an bestens und hielt trotz zweier Stromausfälle an, bis Frontmann Maik Wiesegart um 24 Uhr die letzte Zugabe anstimmte.

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