„Es lohnt sich zu träumen“

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Nina Fröhling, Rektorin der Realschule, hieß am Donnerstag Malgorzata Maslyk und Christel Voßbeck-Kayser in Balve willkommen.

Balve - Politikunterricht einmal anders – die 87 Realschüler der 9. Klassen bekamen am Donnerstag in ihrer Aula Einblicke von Malgorzata Maslyk in ihre Heimat Polen.

Die Juristin hat sich nach ihrem 1. Staatsexamen für ein Internationales Parlaments-Stipendium beworben, wozu auch die Arbeit im Büro der CDU-Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser gehört. Neben den Tagesgeschäften in Berlin nimmt die Stipendiatin auch an den in dieser Woche anstehenden Terminen im Wahlkreis teil.

Dazu gehörte auch der Besuch der Balver Realschule, wo sie eine Stunde zum Thema: „Polen: Land, Regierung, Leute“ hielt. Den Jugendlichen, die ihre Klassenzimmer dafür mit der Aula tauschten, brachte sie das osteuropäische Land näher. Nach einem Überblick über die Geschichte, von dem die Schüler lernten dass das Land seit 1945 in der UNO, seit 1991 in der Visegrad-Gruppe, seit 1999 in der Nato und seit 2004 EU-Mitglied ist, wies sie darauf hin, dass dennoch nicht alle Voraussetzungen erfüllt werden, um den polnischen Zloty durch den Euro zu ersetzen.

Aufgehorcht haben die Schüler, als Malgorzata Maslyk das Schulsystem zusammen fasste: „Ziel ist es, bester Schüler in Polen zu werden.“ Dann stünden alle Wege offen. Für die Juristin hat sich ihr beruflicher Traum erfüllt. In Danzig will sie ihr 2. Staatsexamen machen, und danach als Anwältin arbeiten. Den Realschülern gab sie mit auf den Weg: „Alles ist möglich. Es lohnt sich zu träumen.“

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