Platz für Netto: Kiebitzmarkt wird noch 2018 abgerissen

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Der ehemalige Kiebitzmarkt an der Hönnetalstraße soll noch in diesem Jahr abgerissen werden.

Balve - Der Gebäudekomplex des ehemaligen Kiebitzmarktes an der Hönnetalstraße wird noch in diesem Jahr abgerissen, um Platz für den Neubau einer Filiale des Discounters Netto zu schaffen.

„Wir warten auf die Abbruchgenehmigung vom Märkischen Kreis“, sagte Volker Jungensbluth, Projektleiter des ausführenden Unternehmens Knepper aus Lippstadt. „Eventuell kann es schon Mitte Oktober losgehen.“ 

Es tut sich in Kürze also was auf dem seit zwei Jahren brach liegenden Gelände, das von Edmund Gödde seinerzeit an die Bünting-Gruppe verkauft wurde, die als Investor für Netto nach dem Abriss des alten Gebäudes einen Neubau realisiert. In diesem möchte der Discounter auf etwa 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche ein rund 4000 Artikel umfassendes Sortiment anbieten. 

Um den Netto-Markt mit dem Auto gut erreichen zu können, soll eine direkte Abbiegespur von der Hönnetalstraße entstehen. Vor dem Laden ist ein Parkplatz mit 60 Stellflächen geplant. Mittlerweile hat der Investor einige Balver Fachbetriebe beauftragt, Gewerke des Neubaus zu übernehmen. 

Projekt wird zügig vorangetrieben 

Aus der Netto-Pressestelle hieß es dazu auf Anfrage: „Wir können bestätigen, dass der Investor das Projekt zügig vorantreibt. Da wir jedoch den Zeitplan des Projektes nicht kennen, können wir Ihnen an dieser Stelle leider keine detaillierte Auskunft geben.“ 

Deutlich auskunftsfreudiger ist die Firma Knepper. Alles für die Genehmigung Erforderliche sei geregelt worden, sodass nach dem Entscheid des Märkischen Kreises der Abbruchbagger anrollen kann. „Der Neubau dauert dann drei oder vier Monate“, wusste Volker Jungensbluth aus Erfahrung zu berichten. Den neuen Lebensmittelmarkt baut die Firma Haske Bau aus Oelde. 

Die Stadt jedenfalls hat auf diesem Gelände seit Anfang dieses Jahres ihre Hausaufgaben gemacht: Die geschotterte Fläche gegenüber dem Gebäudeeingang ist die Grundlage für den Geh- und Radweg, der die Brücke mit der Hönnetalstraße verbinden soll, wie Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, bereits im Mai unserer Zeitung erzählte.

Etwa 6000 Euro hat sich Balve dieses kosten lassen. Die Fertigstellung soll aber erst erfolgen, wenn sämtliche Bauarbeiten des neuen Lebensmittelversorgers abgeschlossen seien.

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