Ein Dorf steht hinter der Idee

Barbara Wachauf stellte das Konzept der Weiternutzung vor. - Foto: Kolossa

Langenholthausen -  „Ideen zur weiteren Nutzung der Grundschule nach ihrer Schließung am 4. Juli haben wir genug“, sagte Barbara Wachauf, Ortsvorsteherin von Langenholthausen, unserer Zeitung bei einer Führung durch die Immobilie. Dabei zeigte sie auf den Plänen für Erd- und Obergeschoss, wo was entstehen könnte. Veränderungen beginnen dabei schon im Eingangsbereich, der windgeschützter gestaltet werden soll.

Kernstück des Gebäudes ist und bleibt die Aula. Diese soll als Veranstaltungsraum für das Dorf erhalten bleiben: „Die Glasbausteine sollen dann aber normalen Fenstern weichen.“ Der Boden wird gedämmt und mit einem strapazierfähigen Belag versehen, um nach wie vor Sportkurse hier anbieten zu können. Alles soll modern und vor allem barrierefrei angelegt werden. Barbara Wachauf: „Die Nutzung aller Vereine und Institutionen bleibt auch zukünftig weiterhin gewährleistet.“

Die Planungen sehen im Erdgeschoss weiter vor, dass der Raum in dem jetzt die Betreuung der Schulkinder stattfinden, als Bürgerbüro oder als Generationenraum zum Feiern oder für Tagungen, oder aber auch von der VHS genutzt werden soll. Im Obergeschoss, das dann mit einem Aufzug erreicht werden kann, wird aus dem „Reich“ der 4. Klasse das „Reich“ für die Jugendlichen. „Die KLJB freut sich schon, dann mehr Platz als bisher im alten Pfarrhaus zur Verfügung zu haben.“ Außerdem haben sie einen eigenen Aufgang. Daneben, zur Zeit noch Sekretariat und Schulleitung, soll ein Seminarraum entstehen.

Bisher hat der für die Weiternutzung der Grundschule eingerichtete Arbeitskreis, zu dem neben Langenholtenern auch ein Planungsbüro und die Bezirksregierung gehören, sechs Mal getagt. Zuletzt hat ein Architekt den von Antonius Allhoff für die ersten Ideen erstellten Gestaltungsplan überarbeitet. „Für unser Dorf kostenneutral“, betonte Barbara Wachauf. Geld sei bisher noch nicht ausgegeben worden. „Wir möchten deshalb gerne bis Anfang 2015 für Fördergelder auserwählt worden sein“, so die große Hoffnung, dass die „Regionale“ die Gelder fließen lässt. „Das ganze Dorf steht dahinter, die alte Schule weiterhin am Leben zu erhalten“, erzählt die Ortsvorsteherin. „Es wird jetzt schon Hilfe bei den bevorstehenden Bauarbeiten angeboten.“Gespannt ist sie auf den neuen Namen. Vom Vereinsforum ist ein Wettbewerb initiiert worden: „Zwei Vorschläge sind bisher bei mir eingegangen.“ Noch bis zum 22. Mai nimmt sie weitere Anregungen entgegen.

- Von Julius Kolossa

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