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Pippi Langstrumpf zieht in die Höhle

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Von: Julius Kolossa

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Regisseurin Marie Neuhaus-Schwermann wird sich bis zur ersten Gemeinschaftsprobe mit der Besetzung für das Pippi-Langstrumpf-Musical beschäftigen.
Regisseurin Marie Neuhaus-Schwermann wird sich bis zur ersten Gemeinschaftsprobe mit der Besetzung für das Pippi-Langstrumpf-Musical beschäftigen. © Kolossa, Julius

Die Balver Höhle wird im nächsten Jahr zur Villa Kunterbunt: Vom 6. Mai bis 10. Juni wird Pippi Langstrumpf mit ihrem Affen „Herrn Nilsson“ und ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ einziehen.

Das Interesse an den vom Festspielverein inszenierten Aufführungen war bereits bei der ersten Leseprobe am Montag in der Gransauer Mühle mit 45 Teilnehmern so groß, dass Stühle nachgeholt werden mussten – zur Freude von Regisseurin Marie Neuhaus-Schwermann: „Zu diesen Teilnehmern kommen noch weitere Interessierte, die sich entschuldigen ließen, aber gerne mitspielen wollen, sodass ich insgesamt sehr zufrieden bin mit der Beteiligung. Es sind auch viele neue Leute dabei.“

Bei der ersten Gemeinschaftsprobe am Montag, 16. Januar, um 17.30 Uhr im Foyer der Realschule sind dann hoffentlich alle dabei. „Die Besetzungsliste werde ich in der nächsten Woche erarbeitet haben.“ Dann steht für sie fest, wer Pippi, Tommy und Annika spielen wird, aber auch, wie die anderen Rollen, darunter die Lehrerin, Polizisten und Räuber, besetzt werden. „Eventuell werde ich mir Doppelbesetzungen vorbehalten.“ Immerhin hat die Regisseurin eine große Auswahl an vielen engagierten Mitspielern.

Der Hauptrolle wird viel abverlangt

Dabei müsse sie allerdings auch kritisch in der Wahl der Hauptrolle sein, denn: Pippi Langstrumpf wird viel abverlangt, wenn sie die ganze Zeit auf der Bühne steht. Sie muss dynamisch, bewegungsfreudig, lustig sein, und auch singen können. Dementsprechend wird es ein Casting mit Thomas Riedel, dem musikalischen Leiter des Musicals, geben, da insgesamt zehn Lieder gesungen werden und Pippi gut bei Stimme sein muss. „Die ideale Pippi Langstrumpf ist dabei“, wollte Marie Neuhaus-Schwermann noch nicht zu viel verraten.

Das Interesse am neuen Stück des Balver Festspielvereins ist groß: Für die erste Leseprobe in der Gransauer Mühle mussten weitere Stühle aufgestellt werden.
Das Interesse am neuen Stück des Balver Festspielvereins ist groß: Für die erste Leseprobe in der Gransauer Mühle mussten weitere Stühle aufgestellt werden. © Kolossa, Julius

Bei den Proben im nächsten Monat sollen dann alle Rollen besetzt sein. „Dann weiß ich auch, wer im Kostüm von Herrn Nilsson stecken wird.“ Denn die Rolle des kleinen Affen soll von einem kleinen Schauspieler besetzt werden. Ob ein echtes Pferd tatsächlich als „Kleiner Onkel“ das Schauspiel bereichern wird, stehe aber noch nicht endgültig fest. Die Regisseurin hat nun die Aufgabe vor sich, eine Besetzungsliste auch für Szenen mit Schülern und Matrosen zu erstellen. Viele Fragen hat sie schon beantworten müssen: „Man merkt, dass alle Lust am Spiel haben, sodass auch jeder dabei sein wird.“

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