Es piept im Familienzentrum: 39 Küken schlüpfen in Garbeck

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Bereits am Montag war das Piepen aus den Eiern zu hören, am Dienstagmorgen waren die ersten Küken geschlüpft.

Garbeck - Früh aufstehen lohnt sich: als am Dienstag um 7 Uhr die ersten Mädchen und Jungen ins Familienzentrum kamen, wurden diese von fünf frisch geschlüpften Küken begrüßt. „Die Schnabelspitze an einigen Eiern war bereits am Montag erkennbar“, erzählte Elisabeth Dippong, Leiterin der Kindertagesstätte in Garbeck, dass die Kinder schon am Tag zuvor ganz gespannt waren auf das, was sich im Brutkasten getan hat.

Genau 21 Tage haben hier 39 Eier gelegen, aus denen jetzt nach und nach neues Leben schlüpft. „Mia“ ist das erste, dann „Felix“, „Alex“, „Sterni“, „Lisa“, „Nadine“, „Marie“ und „Nina“.

Ganz vorsichtig nimmt Kükenpatin Leni die kleine „Nina“ in ihre Hände, und trägt sie aus dem Brutkasten unter die Wärmelampe. Hier kuscheln sich schon die anderen Hühnchen aneinander.

„Zuerst einen Schluck trinken“, weiß Elisabeth Dippong, die „Nina“ mit ihrem Schnabel in die Wasserschale tupft. Die Leiterin des Familienzentrums ist seit Ostern auch die offizielle Kükenbeaufragte, und weiß daher, was der Nachwuchs dringend braucht: „Nach dem Schlüpfen zunächst einmal Ruhe und Wärme.“ Im Brutkasten ruhen sich die Kleinen aus, heben ab und zu ihre Köpfchen und lassen ihr Flaumfederkleid trocknen. 36,5 Grad ist es dort warm, ideal für den Schlüpfvorgang.

Liebevoll haben die Kinder den Küken Namen gegeben.

Den Küken ist anzumerken, wenn sie den Brutkasten verlassen wollen: herausfordernd stehen sie ganz vorne an der Scheibe und piepen. Unbemerkt bleibt dieses nicht, stehen doch fast immer Kinder davor und betrachten den neuen Nachwuchs. Ist ein Küken dann rundum trocken, steht der erste Gang in die weite Welt an, in diesem Fall zu dem Kasten mit Streu, Futter, Wasser und einer Wärmelampe.

39 Küken schlüpfen im Familienzentrum Garbeck

„Die Spannung stieg, je mehr Tage vergingen“, erinnert sich Elisabeth Dippong an die vergangenen Wochen. Immer wieder läuft sie zwischen Brutkasten und Wärmelampe hin- und her, um Küken und Kinder im Auge zu behalten. „Und als es dann am Montag aus den Eiern piepte, da freuten sich alle schon auf den nächsten Tag.“ Enttäuscht wurde keins der Kinder, einige durften sich ein Tierchen aussuchen und ihm einen Namen geben.

Möglich machte die Aktion die Familie Hepping aus Frühlinghausen, die den Brutkasten und das andere Zubehör zur Verfügung stellte. Sie informierten auch über die Bedienung der Brutanlage, und werden die Küken ab Freitag Mittag wieder abholen. Bis dahin bleibt den Kindern noch Zeit „ihren“ Nachwuchs zu beobachten.

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