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Personalprobleme: Musikverein sucht Dirigenten

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Von: Julius Kolossa

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Musikzug Langenholthausen spielt beim Dämmerschoppen
Der Musikzug Langenholthausen, hier beim Dämmerschoppen im Juni, sucht einen neuen Dirigenten. Archivfoto: Kolossa © Kolossa, Julius

Nachwuchssorgen hat der Musikzug Langenholthausen im 40. Jahr seines Bestehens nicht, aber: Es fehlt ein Dirigent. Dieser wird dringend gesucht.

Langenholthausen - Im 40. Jahr seines Bestehens läuft es nicht ganz rund im Musikzug Langenholthausen: „Zwar haben wir 39 Aktive, sodass das Feuerwehrhaus zum Proben fast zu klein wird, doch leider fehlt uns ein Dirigent“, erklärt Vorsitzender Achim Wachauf, im Gespräch.

„Mit Gerd Schieferdecker sind wir in diesem Jahr als Nachfolger von Thomas Voß fündig geworden, doch leider kann uns Gerd seit einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Seite stehen.“

Robert Heite springt vorübergehend ein

Wachauf ließ seine Kontakte spielen, und wurde bei Robert Heite fündig. Dieser ist in der Region kein Unbekannter, hat er doch die Langenholthausener bis 2009 und anschließend den Musikverein Rhode, der in Garbeck die Festmusik stellt, geleitet.

Diese Aufgabe hatte vor einem Jahr nun Martin Theile übernommen, sodass sich Robert Heite vorübergehend bereit erklärt hatte, den Musikzug Langenholthausen auf das Adventskonzert vorzubereiten. Dieses ist für Sonntag, 27. November, ab 17 Uhr in der Schützenhalle geplant.

Erfahrene Kollegen helfen aus

„Unser Dank geht dabei auch an Andreas Regeling. Dieser dirigierte bis 2016 die Langenholthausener. Dass auch dieser Ehemalige bereit ist, sich für dieses Konzert im Orchester als Tenorhornist einzubringen, rechnet Wachauf ihm hoch an. „Wir sind froh, dass uns diese beiden erfahrenen Kollegen auch heute noch zur Seite stehen.“

Und: „Gerd Schiederdecker ist hoch anzurechnen, dass er uns sehr gut durch diese Saison brachte. Wir bekamen viele neue Impulse für unsere musikalische Arbeit.“

Nun gehe es aber darum, einen neuen Dirigenten zu finden, der auf Dauer die Langenholthausener leiten wird. „Doch aufgrund unserer Lage in unserer Region ist die Suche nicht so einfach, denn man muss einiges an Kilometern fahren, um zu uns zu kommen.“ So kommt Robert Heite beispielsweise aus Kreuztal und legt für eine Strecke etwa 70 Kilometer und eine Stunde an Fahrtzeit zurück. Er wird mit den Langenholthausenern zudem auch mit zum Probenwochenende nach Wilgersdorf fahren, um das Konzert vorzubereiten.

Adventskonzert statt Wunschkonzert

„Erstmals seit 25 Jahren ist es kein Wunschkonzert, denn in Zeiten von Corona wollten wir nicht von Tür zu Tür laufen“, erläutert Achim Wachauf weiter. Stattdessen findet am 27. November ein Adventskonzert in der Langenholthausener Schützenhalle statt.

Dabei dürfen sich die Zuhörer auf Lieder aus den vergangenen 30 bis 40 Jahren freuen, inklusive Filmmusik, ein Medley von Hits der 1980-er Jahre sowie von Udo Jürgens. Beginn der Veranstaltung ist um 15.30 Uhr mit einem Kaffeetrinken, das Konzert beginnt dann um 17 Uhr.

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