Neuer Vorstand löst alten nach neun Jahren ab

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Paul Stüeken stellte sich überraschend als Nachfolger von Hubertus Mühling für das Amt des Vorsitzenden des Fördervereins St. Marienhospital Balve zur Wahl. Dieser hatte dem Verein zuvor neun Jahre lang vorgestanden.

BALVE -  Paul Stüeken ist neuer Vorsitzender des Fördervereins St. Marienhospital Balve. Hubertus Mühling, bisheriger Vorsitzender, und Hiltrud Schulte, Geschäftsführerin, hatten vor der Mitgliederversammlung am Mittwoch mit fast zwei Dutzend möglichen Kandidaten für dieses Amt gesprochen und nur Absagen erhalten. Als sich beide schon darauf einstellten, die Sitzung wegen eines fehlenden neuen Vorsitzenden demnächst neu einberufen zu müssen, stellte sich Paul Stüeken zur Wahl.

Von Julius Kolossa

Allerdings musste die Sitzung zunächst kurz unterbrochen werden, hatte sich doch ein Garbecker bereit erklärt, das Amt des Geschäftsführers zu besetzen: „Aber nur, wenn sich an diesem Abend auch ein neuer Vorsitzender findet“, betonte Bürgermeister Hubertus Mühling stellvertretend für den Kandidaten. Und da Paul Stüeken gerne wissen wollte, mit wem er die Geschicke des Fördervereins leiten soll, folgte ein interner Austausch mit dem zweiten Vorsitzenden Anton Lübke hinter verschlossener Tür. Als dann beide mit zufriedenen Gesichtern wieder zurückkehrten, stand fest: Der Förderverein hat einen neuen Vorstand.

„Mit dem kann ich gut zusammen arbeiten“, sagte Paul Stüeken, als dann auch offiziell der Name des neuen Geschäftsführers bekannt gegeben wurde. Günter Wurzel hatte seine Bereitschaft erklärt, und wurde, weil er nicht an dieser Sitzung teilnehmen konnte, in Abwesenheit gewählt. Hubertus Mühling und Hiltrud Schulte stellten sich nach jeweils neun Jahren nicht wieder zur Wahl.

330 Mitglieder gehören zu diesem seit 29 Jahren bestehenden Förderverein, der in dieser Zeit 900 000 Euro für das Krankenhaus-Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Mit einem Guthaben von etwa 2000 Euro geht der Verein in das neue Jahr. Sein Ziel ist es, Geld an die Bürgerstiftung Balve weiterzuleiten, die dieses satzungsgemäß ausschließlich „für die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens am Standort des ehemaligen St. Marienhospitals (heute GesundheitscampusSauerland) verwenden darf.

Die jeweilige Summe, über deren Verwendung die Mitgliederversammlung jedes Jahr entscheidet, stammt aus den Mitgliedsbeiträgen.

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