Patronatsfest: Pfarrheim als Ort der Begegnung

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Von links: Diakon Gerd Eisenberg, Pfarrer Andreas Schulte und Pfarrer Dechant Georg Schröder gestalteten das Festhochamt in der St.-Blasius-Kirche.

Balve - Den Alltag unterbrechen, um Eucharistie zu feiern – das haben am Freitag viele Balver in der St. Blasius-Pfarrkirche während des traditionellen Patronatsfestes zu Ehren des Heiligen Blasius getan.

Am Ende des Festhochamtes wurde der Blasiussegen ausgeteilt; den Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete die Ewige Anbetung, die von verschiedenen Institutionen der Gemeinde gestaltet wurde. 

Feierlich war die Messfeier, bei der die Balver Geistlichen mit dem aus dieser Stadt stammenden Geistlichen, Dechant Pfarrer Georg Schröder, in die Kirche einzogen. Der Dechant des Dekanats Hochsauerlandkreis-Mitte und Vorsitzender des Pastoralverbundes Schmallenberg-Eslohe, hielt die Festpredigt, bei der er sich mit der Frage beschäftigte: „Was können wir in der heutigen Zeit glauben?“ 

Baupläne für das Pfarrheim 

Groß war das Interesse diesmal im Pfarrheim, dem Ort der Begegnung für die Gemeindemitglieder im Rahmen des Patronatsfestes – vielleicht zum letzten Mal in diesem Gebäude, das Anfang der 1960er Jahre gebaut wurde und eigentlich schon längst abgerissen sein sollte. 

Dazu wies Bruno Köck, Kirchenvorstand, auf den aktuellen Stand zum Bau eines neuen Pfarrheims hin. Das alte wies, so hatte es ein Gutachter bescheinigt, einen zu hohen Investitionsbedarf für energetische Maßnahmen bei Beibehaltung der Bausubstanz auf, so dass ein Neubau die bessere Lösung sei. Der Abriss werde zu 100 Prozent vom Erzbistum Paderborn finanziert. 

Erste Planungen zu kostspielig

Auf der Suche nach einem neuen Raumkonzept fand im Mai 2015 ein Architektenwettbwerb statt, bei dem der Siegerentwurf des Büros Banz + Riecks auf große Zustimmung stieß, sich am Ende dann aber doch als zu kostspielig erwies. 

Die Unterkunft der Malteser soll demnächst zum Pfarrarchiv werden – entsprechende Gespräche werden bereits geführt.

Mit diesem Planungsbüro werde, wie es Bruno Köck ausführte, mit der Ausarbeitung eines neuen und kleineren Pfarrheims weiter zusammen gearbeitet. Weniger Platz werde benötigt, weil das Zentrale Pfarrbüro in das Vikarhaus umziehen soll. 

Für Vikar Tobias Kiene werde eine neue Wohnung gesucht. Das Pfarrarchiv hat demnächst Platz im Domizil der Malteser. Mit diesen werden zurzeit entsprechende Gespräche geführt. Ziel sei, dass die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen können

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