1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Balve

„Wir freuen uns“: Pater Pius Sabu bleibt im Hönnetal

Erstellt:

Von: Julius Kolossa

Kommentare

Pater Pius Sabu ist seit 2018 Teil des Pastoralteams im Pastoralverbund Balve-Hönnetal.
Pater Pius Sabu, hier bei der Segnung der neuen Vogelstange der Garbecker Schützen, bleibt Teil des hauptamtlichen Teams im Pastoralverbund Balve-Hönnetal. © Griese, Volker

Diese gute Nachricht kurz vor Weihnachten dürfte die Katholiken im Pastoralverbund Balve-Hönnetal freuen. Das Team der hauptamtlichen Mitarbeiter und Dechant Pfarrer Andreas Schulte kann weiterhin auf Pater Pius Sabu zählen. „Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihm“, teilte Schulte im Gespräch mit der Redaktion mit.

Balve - Damit ist die Ungewissheit vom Tisch, ob der Karmeliter-Orden, in dem Pater Pius im Jahr 2004 zum Priester geweiht wurde, den im Pastoralverbund beliebten Priester mit indischen Wurzeln im nächsten Jahr an einem anderen Standort im Erzbistum Paderborn einsetzen wird.

Denn das entscheidende Gespräch zwischen Pater Pius und seiner Ordensleitung über die berufliche Zukunft des Geistlichen hat mittlerweile stattgefunden. Weil es bei den Karmelitern üblich ist, dass deren Brüder nur eine begrenzte Zeit in einem pastoralen Raum bleiben und Pater Pius bereits seit 2017 im Hönnetal ist, wäre eine Versetzung möglich gewesen.

Die Sorge davor war im Pastoralverbund groß. Schließlich tritt mit Pastor Wilhelm Grothe nach dem Jahreswechsel ein Hauptamtlicher in den Ruhestand und steht nur noch aushilfsweise bereit. Weil seine Stelle nicht nachbesetzt wird, hat der Pastoralverbund reagiert und reduziert die Anzahl der Messen ab Januar. Dafür wurde die Gottesdienstordnung entsprechend geändert.

Ohne Pater Pius hätte das Angebot weiter zusammengekürzt werden müssen. Das ist nun allerdings nicht der Fall. „Der Verbleib von Pater Pius bei uns ist unbefristet“, sagte Dechant Schulte. Damit können sich alle Gemeinden im Pastoralverbund Balve-Hönnetal auf weitere Messfeiern und auch Schützenfeste mit dem Pater freuen.

Seit April 2017 ist dieser von seinem Orden ins heimische Erzbistum Paderborn abgesandt. Zunächst wurde er für das Leben in der Diözese in einem eigens dafür eingerichteten Seminar mit anderen Mitbrüdern fitgemacht. Seine erste Station war dann der Pastoralverbund Balve-Hönnetal, wo er vor vier Jahren zunächst als Praktikant, und wegen guter sprachlicher Leistungen 2018 als Pastor eingesetzt wurde. Weil Pater Pius im Hönnetal bleibt, muss die Gottesdienstordnung für den Zeitraum ab Januar 2022 nun nicht noch einmal verändert werden.

Auch interessant

Kommentare