Vorbereitungen im Pastoralverbund laufen

Kommunion mit „Abstand statt Gemeinsamkeit“

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Balve – „In diesem Jahr ist alles anders“, sagt Elke Luig. Die Gemeindereferentin im Pastoralverbund Balve-Hönnetal steckt bis kurz vor ihrem Urlaub noch mittendrin in den Vorbereitungen für die Feier der diesjährigen Erstkommunion.

Luig leitet die seit einem Jahr laufenden Vorbereitungen, für die ihr vier Frauen aus den Gemeinden als Katechetinnen unterstützend zur Seite stehen. 55 Mädchen und Jungen aus dem Pastoralverbund Balve-Hönnetal empfangen in diesem Jahr zum ersten Mal die heilige Kommunion. „Sonst erarbeite ich in dieser Zeit das Konzept für die Kommunion des nächsten Jahres“, sagt sie. 

Sitzpläne werden erstellt

2020 müssen coronabedingt aber noch Sitzpläne erstellt und alles rund um die Nachverfolgbarkeit der Kirchenbesucher geregelt werden – auch das gehört mit zur Erstkommunion in diesem Jahr. 

„Nachdem wir die Vorbereitung mit den Kindern im März plötzlich abbrechen mussten, waren wir in Garbeck und Affeln noch mittendrin, in den anderen Gemeinden zu 90 Prozent fertig“, blickt Luig zurück. Das Motto „Von Herz zu Herz“ wurde danach aktueller denn je, denn auch wenn sich die Kinder nicht mehr in den Gruppen sehen duften, blieben doch die Kontakte über Brief, E-Mail oder Telefon erhalten. „Und jetzt sind wir wieder dabei“, sagt Luig erfreut. 

Kommunion einzeln oder in Kleingruppen

Mit Gruppen bis zu 15 Kindern kann jetzt wieder gearbeitet werden. Den Eltern wurde die Möglichkeit eingeräumt, ihre Kinder entweder einzeln in den Sonntagsmessen zur Erstkommunion gehen zu lassen oder aber in kleinen Gruppen. Diese finden aus Platzgründen ausschließlich in Balve und Garbeck statt. 

„Leider fehlt uns das Ausgelassene, das Spontane und das Emotionale komplett“, rechnet die Gemeindereferentin genau deshalb mit ganz besonderen Kommunionsfeiern, die Kindern und Eltern deshalb sicherlich in Erinnerung bleiben würden. „Es gibt mehr Abstand statt Gemeinsamkeit.“ Aber auch damit hätten sich die Kommunionkinder inzwischen arrangiert. 

Gemeinsame Fahrt musste ausfallen

Bedauerlich sei natürlich, dass die gemeinsame Fahrt zur Freiluftbühne in Herdringen ausfallen musste – der alljährliche Abschluss. Elke Luig: „Wir müssen uns mit den gegebenen Umständen abfinden.“

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