Pastorales Zentralbüro nimmt die Arbeit auf

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Martina Volkmer (von links), Regina Rüdiger, Ursula Bender, Petra Brockhagen, Margit Kretschmar, Petra Niewels und Angelika Stracke werden sich im neuen Pastoralen Zentralbüro um die Anliegen der Gemeindemitglieder kümmern. ▪

BALVE ▪ Als Pfarrer Andreas Schulte gestern Morgen das neue Pastorale Zentralbüro einweihte, betonte er, dass es nicht darum gehe, Räume zu segnen, sondern die Menschen, die hier ein- und ausgehen: Mitarbeiter und Gemeindemitglieder.

Anschließend formulierte er einige Erwartungen: „Die Sekretärinnen sollen sich in erster Linie den Menschen zuwenden.“ Sie sollten Anteil an deren Glück haben, etwa wenn ein Baby geboren oder der Termin für eine Hochzeit vereinbart wird, aber auch an ihrem Leid. „Ich ermuntere die Menschen, hier persönlich zu erscheinen. Die Begegnung von Mensch zu Mensch ist persönlicher als E-Mail-Kontakt oder Zettel im Briefkasten.“ Das Pastorale Zentralbüro im Untergeschoss des Pfarrheims ist barrierefrei zu erreichen.

Andreas Schulte hofft zudem, dass die Hauptamtlichen Entlastung und Unterstützung erfahren, um sich wieder mehr um die Seelsorge kümmern zu können. Bewusst sei das Pfarrbüro aus dem Pfarrhaus ausgesiedelt worden. „Das Pfarrhaus ist der Ort der Seelsorge, meines Wohnens und Krafttankens für die oft nicht leichte Aufgabe. Hier ist nun der Ort der Verwaltung.“ Er betonte: „Verwaltung ist immer auch Voraussetzung für Seelsorge – ohne geht es nicht.“

Die Sekretärinnen vereinbaren mit den Gemeindemitgliedern Termine, kümmern sich um die Buchhaltung, erstellen den Pfarrbrief und bündeln Anfragen für Sitzungen der Hauptamtlichen. Zudem sind sie Multiplikatoren, um Informationen in die Gemeinden zu tragen. Dienstagmorgens sind die Mitarbeiterinnen weiterhin in den Gemeindebüros in Garbeck, Beckum, Affeln und Küntrop zu finden. „Ich bin der Meinung, dass Kirche verstärkt Gesichter braucht in direkter Nähe“, so Schulte.

Stolz ist der Pfarrer, dass das Büro eines der ersten in der Diözese Paderborn ist. Aber: Ob die Räumlichkeit auf Dauer am neuen Ort bleibe, werde sich zeigen. Das hänge von der Entscheidung ab, ob das Pfarrheim renoviert wird oder es einen Neubau gibt. Die Kosten müssten noch gegeneinander aufgerechnet und Gespräche mit dem erzbischöflichem Generalvikariat geführt werden. ▪ acn

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