Mit Glühwein und Kakao im Schein des Feuers

Die Osterfeuer waren am Wochenende im Balver Stadtgebiet weithin zu sehen.

BALVE ▪ In allen Ortsteilen von Balve brannten am Wochenende die Osterfeuer, und wíeder waren diese beliebte Treffpunkte für Jung und Alt. Mehrere hundert Teilnehmer ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Den Temperaturen gemäß gekleidet ließ es sich dann auch gut am Feuer aushalten – und wem das Bier oder die Cola zu kalt wurde, der bestellte sich einen Glühwein oder einen heißen Kakao.

So richtig Frühling werden wollte es auch Ende März noch nicht, entsprechend hatten die Veranstalter auch warme Getränke ins Sortiment aufgenommen.

Den Anfang machten am Samstag die Höveringhausener, und auch am Abreiteplatz Wocklum brannten am Samstag die ersten Feuer. Mit dem „Anfliegen“ verbanden die Modellflieger auf dem Beckumer Feld das Anzünden des Holzstoßes, und auch auf diversen Wiesen in Garbeck und Leveringhausen brannte es bereits am Ostersamstag.

In Eisborn hatte das Team der „Hütte“ wieder alles für einen langen Abend vorbereitet: Würstchen lagen auf dem Grill, Bier und Glühwein waren hier im Ausschank.

„Es möge alles Dunkle in uns und um uns herum verwandeln und erleuchten“, wünschte Pfarrer Andreas Schulte am Sonntag in Balve, als er mit der Pechfackel, angezündet an einer Kerze, die an der Osterkerze angesteckt worden war, das Osterfeuer entzündete. Auch hier fanden sich viele Besucher ein; für viele Balver ist es Tradition, sich hier oder anderorts das Feuer anzusehen.

In der Dunkelheit waren die Feuer auch schon von Weitem zu sehen – und vor Ort war die Stimmung bestens, denn es fehlte an nichts, um den Ostersonntagabend in geselliger Runde zu verbringen. In Langenholthausen, Garbeck, Balve und Beckum spielte die Musik dazu.

Und für den Tag danach gehört es sich, diesen etwas ruhiger angehen zu lassen: Viele nutzten die Gelegenheit zu einem Emmausgang. - Julius Kolossa

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