Ortsumgehung Garbeck frei

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Landrat Gemke (3.v.r.) hat Freitagabend das letzte Stück der Ortsumgehung Garbeck für den Verkehr freigegeben.

GARBECK -   Nach 40 Jahren Planung und 30 Jahren Bau wurde Freitagabend das letzte Teilstück der K12n von Landrat Gemke freigegeben.

Mit Bürgermeister Mühling und Michael Neumann von StraßenNRW schnitt er das Absperrband durch, auf dem das Garbecker Wappen aufgedruckt war. Sechs Jahre dauerten die Arbeiten ab der Firma Rickmeier bis zum Kreisverkehr Braukessiepen. Ein 270 Meter langer Trog musste gebaut werden, ein Pumpenhäuschen, zwei Regenrückhaltebecken und auch eine Gashochdruckleitung wurde verlegt. 100 000 Kubikmeter Erde und Felsen mussten bewegt werden, 9000 Kubikmeter Beton wurden vergossen. Mit 7,2 Millionen Euro seien die Kosten im Rahmen geblieben. Die gesamte K12n von Felsenruh bis Braukessiepen hat 17,1 Millionen Euro gekostet. Mit Blasmusik feierten die etwa 350 Teilnehmer diese Einweihung. Dazu gab es Bratwurst und Bier – aber nicht für die Autofahrer, denn Gemke erinnerte daran, dass ab nun die Straßenverkehrsordnung auf dieser Strecke gelte. Ab Herbst erfolgt der Ausbau der K12 in Richtung Neuenrade. Gemke: „Der Kreis hat alle dafür notwendigen Grundstücke gekauft.“ Ende der Arbeiten soll 2015 sein.

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