Orden des Schützenbundes für Andreas Danne

Hermann Drees ist seit 60 Jahren Mitglied der Bruderschaft. Er wurde von Gisbert Sprenger jun. und Andreas Danne geehrt.

Eisborn - Die St. Antonius-Schützen aus Eisborn wollen während der nächsten Jahreshauptversammlung über eine Verlegung des Schützenfestes auf das dritte Wochenende im Juni nachdenken. Schützenkönig Georg Schulte präsentierte diesen Vorschlag während der Jahreshauptversammlung am Samstag.

Von Julius Kolossa

Vier der 92 teilnehmenden Schützenbrüder waren dagegen, den bisherigen Termin zu verschieben, zehn enthielten sich der Stimme.

Dieser Termin würde dann nicht mehr – wie in diesem Jahr – mit dem Schützenfest in Langenholthausen kollidieren, so dass eventuell auch mit mehr Besuchern gerechnet werden kann. Doch ob es dann auch einfacher ist, Musik und Schausteller für Eisborn zu begeistern muss sich noch zeigen.

Der Vorsitzende Andreas Danne konnte berichten, dass die Eisborner einen Ersatz für die Knappenkapelle-Meggen gefunden haben. Die Meggener, die jeweils zum Einsatz kommen, wenn die eigentliche Festmusik aus Ennest verhindert ist, wollten in Eisborn eigentlich jedes Jahr spielen. Das lehnten die Schützen aber ab. Sie wollen den Musikern aus Ennest treu bleiben, die bekundet haben, gerne nach Eisborn zu kommen. Zum Terminplan der Musiker gehört aber auch das Schützenfest in Altena, welches in diesem Jahr mit dem Eisborner Fest zusammen fällt. Weil nun die Aktiven aus Meggen abgesagt hatten, musste Ersatz her: Diesen haben die Schützen mit dem Musikverein Sondern gefunden. Nun gilt es noch, einen dritten Musikverein für den Festzug am Sonntag zu finden.

"Oldies" am Montagmorgen verpflichten

Den Frühschoppen gestalten wieder die Hüttenmusikanten, das Vogelschießen wird von den „Oldies“ untermalt. Auf Vorschlag der Versammlung möchte der Vorstand einen bayerischen Frühschoppen gestalten und die „Oldies“ auch am Montagmorgen dazu verpflichten. Dieses Jahr bleibt der Bierpreis bei 1,30 Euro pro Glas. Abgerechnet wird wieder 14 Tage nach dem Schützenfest.

Geehrt wurden 30 Schützen für ihre Treue: Hubert Danne, Johannes Hövelborn, Josef Steinhoff (65 Jahre), Hermann Drees (60 Jahre), Johannes Knepper, Manfred Nölke, Wilhelm Wortmann, Martin Danne, Wilhelm Peters, Günter Rommel, Gisbert Sprenger (50 Jahre), Siegfried Brink, Josef Brink, Ferdi Brinkschulte, Wilhelm Cordes, Bernhard Grüne, Klaus Gurski, Wolfgang Hirt, Franz-Josef Pawlinski, Rainer Rüth, Herbert Winiarski (40 Jahre), Ulrich Englert, Harald Otterbeck, Hubert Sauer (Junior), Christian Schäfer, Bernd Spiekermann, Thorsten Wiesenhöfer, Andreas Winkler, Sascha Mutzenbach und Udo Winiarski (25 Jahre).

Dank für außergewöhnlichen Einsatz

Der stellvertretende Vorsitzende Gisbert Sprenger jun. dankte dem Vorsitzenden Andreas Danne für zwölf JahreVorstandsarbeit und seinen damit verbundenen außergewöhnlichen Einsatz für die Schützenbruderschaft: 1994 als Königsoffizier gewählt, wurde er 2006 Schatzmeister und 2012 erster Vorsitzender und Brudermeister. „Im ersten Jahr als Vorsitzender hast Du gleich Nägel mit Köpfen gemacht – Du wurdest Schützenkönig“, führte Sprenger in seiner Laudatio aus. Auch beim Speiseraum-Umbau war Andreas Danne stets vor Ort. In seiner Werkstatt entstand die Holzkonstruktion für die LED-Beleuchtung, und auch die Elemente der neuen Theke sind von ihm entworfen wurden. Als Dank und Anerkennung wurde beim Sauerländer Schützenbund für Andreas Danne der „Orden für besondere Verdienste“ beantragt. Diese Auszeichnung wurde ihm am Samstag verliehen.

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