Oldtimer in Wocklum: Edles auf vier Reifen

WOCKLUM ▪ Mehr Pferdestärken als beim Optimum, doch genau so edel platziert – der Turnierplatz am Schloss Wocklum bot am Wochenende eine beeindruckende Kulisse, denn erstmals machte die „Tour de RÜ“ hier Station. 130 Oldtimer ab Baujahr 1927 und sieben Motorräder parkten auf dem Sandplatz, während sich ihre Besitzer beziehungsweise Fahrer für die Rückfahrt stärkten.

Ab Essen-Rüttenscheid musste der Weg mit über 100 Anweisungen anhand eines Roadbooks gefunden werden. Diese und natürlich die Fahrzeuge waren die Gesprächsthemen des Tages. Eine Menge Arbeit, ebenso viel Idealismus und noch mehr Geld steckt in diesem Hobby.

Rolls Royce 20/25 Hooper Sports Saloon

Imposant sahen manche Autos aus, so der MG TD (1952), der Rolls Royce 20/25 Hooper Sports Saloon (1934), Pontiac, Bonneville 455 (1965), M-Benz 220 B Cabrio (19529), Ford F 100 (1956), M-Benz 170 VA Cabrio (1939), Citroen 11 B Traction (1953) oder der Opel Kapitän (1961), wie sie neben anderen Fabrikaten standen. Andere Marken wie Austin, Porsche oder VW wirkten dagegen von ihrer äußeren Form her einfacher und unscheinbarer, doch hatten diese auch ihre inneren Werte, wie sich beim Blick in den Innenraum oder den Motor zeigte. Und dazu spielte die Jazzband „Friends of Dixieland“.

Die Pause genießen, den Motor unter die Lupe nehmen

Wer sich auf die Suche nach dem ältesten Auto, einem Bugatti 37 A Grand Prix (1927) machte, der stand vor einem blauen Flitzer mit 1500 ccm mit Kompressor, 4 Zylindern und 120 PS. Dieser Rennwagen weckte eher Erinnerungen an vergangene Wettbewerbe, als an gemütliche Ausfahrten mit gehobener Ausstattung.

Weitere Bilder von den Oldtimer

Oldtimer-Tour de Rü in Wocklum

Am frühen Nachmittag stand die Rückfahrt auf dem Programm, so dass die verbleibende Zeit in Wocklum auf verschiedene Weise genutzt wurde: Die Pause genießen, den Motor unter die Lupe nehmen, Fotos machen oder Fragen der Oldtimerfans beantworten. Als die Autos und Motorräder hintereinander das Station verließen, konnten zum letzten Mal an diesem Tag bewundernde Blicke hinterhergeworfen werden.

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