Tag der offenen Tür bei der Balver Feuerwehr

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Mit spektakulären Vorführungen informierten und unterhielten die Brandbekämpfer ihre Gäste.

BALVE ▪ Ein lauter Knall und eine hohe Stichflamme beweisen eindrucksvoll, wie gefährlich es sein kann, wenn sich Gase in einem geschlossenen Raum entzünden. Mit dieser und weiteren Vorführungen beeindruckte die Feuerwehr Balve am Maifeiertag bei ihrem Tag der offenen Tür.

Löschgruppenführer Klaus-Peter Engel wies darauf hin, wie im Ernstfall die Brandbekämpfung in Räumen stattfinde: „Tür etwas öffnen, Wasserstrahl, schließen und wiederholen.“ Viel Applaus gab es für die Kameraden, die für diese Vorführungen auf dem Platz vor dem Rathaus verantwortlich zeichneten. Sie hatten eigens hierfür ein verschlossenes Zimmer aufgebaut, in dem sie Rauchentwicklung simulierten. Echt war natürlich auch das Feuer. Engel betonte: „Solche Auswirkungen kann es haben, eine Tür in einem verqualmten Raum zu öffnen!“

Auch die leichte Entflammbarkeit der älteren Arbeitskleidung der Feuerwehr wurde dargestellt. „Die heutigen Jacken und Hosen sind sicher“, berichtete Engel. Zudem konnte sich jeder Interessierte eine Rettungskarte für sein Auto ausdrucken lassen. Anhand der Karte können die Rettungskräfte im Ernstfall erkennen, wie sie Fahrer und Beifahrer befreien können.

Doch bei den Brandbekämpfern war es nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. Den Gästen wurde viel geboten: Es gab eine Tombola, bei der es unter anderem einen Schinken, ein Fahrrad, einen Grill und auch Gutscheine zu gewinnen gab. Der Musikverein Balve unterhielt die Besucher mit einem Platzkonzert. Auch die kleinen Gäste kamen auf ihre Kosten: Für sie gab es eine Rollenrutsche und eine Hausattrappe, an der sie ihre Löschversuche starten konnten.

Um die Jugendarbeit der Feuerwehr zu unterstützen überreichte der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Stüeken einen Scheck in Höhe von 260 Euro an Stadtbrandinspektor Winfried Reinken. Das Geld sei von der Provinzial-Versicherung zur Verfügung gestellt worden, berichtete Stüeken. Von Julius Kolossa

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