Lob von der Regionalmanagerin

Note „1plus“ für die Leader-Ideen aus Balve

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Leader-Regionalmanagerin Leonie Loer.

Balve – „2020 ist sehr ruhig – dagegen habe ich 2019 ein sehr intensives Jahr erlebt“, sagt Leonie Loer.

Die Regionalmanagerin der heimischen Leaderregion Sorpesee blickt im Gespräch mit der Redaktion auf ihre zurückliegenden ersten Monate im Regionalmanagement der Leader-Region zurück: „Als ich die Nachfolge von Lars Morgenbrod angetreten habe, begann der Lockdown.“ 

Seitdem fand ihre Arbeit und die ihrer Kollegin Annika Kabbert, die wieder aus der Babypause zurück ist, überwiegend am Telefon statt. „Der persönliche Kontakt fehlte“, sagte Loer. Da kam der Außentermin gerade recht, der in Balve stattfand, und zwar bei der Eröffnung der Pausenstation für Fahrradfahrer an der Sokola.de

Loer: "Die Balver haben gute Ideen"

„Die Balver haben gute Ideen“, hat Leonie Loer herausgefunden, die zusammen mit Kabbert für die Städte Balve, Neuenrade, Arnsberg und Sundern zuständig ist, die der Leaderregion angehören. „Sie sind hoch motiviert.“ Den Hönnestädtern, denen sie mit ihrem Wohnort Sundern-Hagen verbunden ist, gibt sie die Note „1plus“. Sie führt die Pausenstation als aktuelles Beispiel an, bei dem alle Feinheiten in der Projektbeschreibung beachtet wurden. 

„Es gab genug Arbeit“, fasste sie ihre Anfänge als Regionalmanagerin zusammen. „Sechs Projekte, die von der Lokalen Aktionsgruppe bewilligt wurden, habe ich übernommen, außerdem 16 Kleinprojekte, die ab Juni eingegangen sind.“ In Balve ist das momentan größte Projekt der Umbau eines Teils der Gransauer Mühle und der ehemaligen Discothek „Mammut“ für die Zwecke des Festspielvereins Balver Höhle. Mit 65 Prozent und damit 91 650 Euro soll die insgesamt 141 000 Euro teure Gesamtmaßnahme gefördert werden. 

Projekte noch bis Ende 2022 möglich

„Ich blicke sehr positiv in die Zukunft der Leader-Region, denn weitere Projekte sind noch bis Ende 2022 möglich“, sagt Loer. Bei der nächsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe im Dezember, die im Raum Arnsberg stattfinden wird, werden die nächsten Aufgaben und Ziele besprochen.

In NRW gibt es insgesamt 28 Leaderregionen. Seit 2016 gibt es die Leaderregion Sorpesee mit den Städten Arnsberg, Sundern, Neuenrade und Balve (insgesamt rund 130 000 Einwohner). Bisher wurden in der heimischen Leaderregion 49 Projekte mit einem Fördervolumen in Höhe von 3,02 Millionen Euro bewilligt. Die maximale Förderhöhe beträgt 65 Prozent je Projekt. Fünf Projekte werden in Neuenrade, acht in Balve umgesetzt. Von diesen sind vier abgeschlossen, zwei stehen kurz vor dem Abschluss, und eines muss noch bei der Bezirksregierung beantragt werden. Diese Projekte haben ein Gesamtvolumen von etwa 872 000 Euro, was eine Förderung (65 Prozent) von etwa 567 000 Euro ausmacht. Weitere Informationen online unter www.leader-sein.de.

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