„Normaler Winter“ für das Bauhofteam

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Die Mitarbeiter des Bauhofes haben auch jetzt noch einiges mit dem Winterdienst zu tun. Bisher wurden rund 320 Tonnen Streusalz auf den Balver Straßen verteilt.

Balve -  Für viele Balver dürfte diese Wintersaison richtig teuer werden: Viele mussten schon Heizöl nachtanken oder müssen mit einer saftigen Nachzahlung rechnen, da viel mehr Gas verbraucht wurde, als sonst in der kalten Jahreszeit üblich.

Für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes war es im Gegensatz dazu aber ein „ganz normaler Winter“, wie Carsten Glänzel, Mitarbeiter der Stadtwerke Balve, auf Anfrage unserer Zeitung berichtete. „Bisher haben wir circa 320 Tonnen Streusalz verbraucht. Rund 45 Tonnen lagern noch im Silo. Ich hoffe, das bleibt auch so“, betonte Glänzel. Die aktuelle Wintersaison sei vergleichbar mit der kalten Jahreszeit 2010/2011. Der Salzverbrauch sei ungefähr identisch.

Im Vergleich zum Vorjahr werde dieser Winter natürlich auch die Kasse der Stadtwerke enorm belasten. Bis Anfang März des vergangenen Jahres hatten die Mitarbeiter der Stadtwerke nur rund 60 Tonnen auf den Balver Straßen verteilen müssen. „2011/2012 gab es eigentlich gar keinen Winter“, bilanzierte Glänzel. Das Team des Bauhofs war von November bis Februar rund 880 Stunden im Einsatz, während die gesamte Wintersaison des Vorjahres mit nur rund 413,75 Stunden zu Buche schlug.

Neben den Mitarbeitern des Bauhofes, vier sind laut Glänzel immer zeitgleich im Bereitschaftsdienst, müssten auch die Stunden des Fremdunternehmers aus Blintrop eingerechnet werden. Dieser sorgte in der vergangenen Saison für freie Straßen und Wege – in insgesamt circa 50 Stunden. In der aktuellen Wintersaison habe der Unternehmer bereits rund 200 Arbeitsstunden investiert. - jk/cwi

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