St. Nikolaus-Kirche wird saniert

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Rund 120 Gemeindemitglieder kamen am Sonntagmorgen zum Patronatsfrühstück in die Schützenhalle in Beckum.

Beckum - Die Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus Beckum möchte im kommenden Jahr ihre Kirche sanieren.

Das sagte Kirchenvorstand Christian König am Sonntag im Rahmen des traditionellen Patronatsfrühstücks der Kirchengemeinde und der Frauengemeinschaft, zudem rund 120 Beckumer in die Schützenhalle gekommen waren.

„Wir werden nicht umbauen, aber streichen und mehr Platz vor dem Altarraum schaffen, indem wir zwei oder drei Bankreihen wegnehmen“, stellte König die Planungen vor. Schon seit 2014 sei die Sanierung im Gespräch, wegen der Veränderungen im Kindergarten-Bereich aber immer zurückgestellt worden.

Bekanntlich entsteht an der Nikolausstraße ein neues Integrationszentrum mit Kindergarten. König wies in seiner Begrüßungsansprache auf den Baufortschritt hin. Aufgrund der derzeit sehr winterlichen Witterung liefen aktuell die Innenarbeiten. Die Eröffnung ist für Anfang August, wenn das Kindergartenjahr 2018/19 beginnt, vorgesehen. Die Baufortschritte sind laut König schon deutlich sichtbar. Das Kindergartenteam um Magdalene Lenze bringe sich in die Planungen für die Inneneinrichtung ein.

Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes dahin läuft der Kindergartenalltag am Sürkenstein wie gewohnt weiter. 45 Kinder werden in zwei Gruppen betreut, am neuen Standort soll eine Betreuung in drei Gruppen erfolgen, darunter eine für den U3-Bereich.

Trennen wolle sich die St.- Nikolaus-Gemeinde vom jetzigen Kindergarten-Gebäude, dessen Sanierung sich nicht mehr lohne, so Christian König. Das ursprünglich als Schwesterheim und seit den 1950er-Jahren dann als Kindertageseinrichtung genutzte Haus, solle eventuell mitsamt dem etwa 1500 Quadratmeter großen Grundstück verkauft werden. Laut König sei auch ein Abriss des Gebäudes vorstellbar, um anschließend das dann freie Grundstück zum Verkauf anbieten zu können. „Entschieden ist bisher aber noch nichts“, sagte Christian König auf Anfrage unserer Zeitung.

Bereits an die Familie Jost verkauft hat die Pfarrgemeinde das Pfarrheim und das Pfarrhaus. Bis ein Büro im Integrationszentrum bezugsbereit ist, kann die Gemeinde als Mieterin des Pfarrheims ihre Arbeit von dort allerdings fortsetzen.

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