Nikolaus-Fest für Jung und Alt in Beckum

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Hübsche Dekorationen und selbst gestrickte Socken gab es am Samstag in Beckum.

Beckum -  Ein Fest für die ganze Familie war das Patronatsfest der St. Nikolaus-Gemeinde Beckum am Samstag. Zum Auftakt feierten Alt und Jung einen Familiengottesdienst, der von Kindergarten- und Schulkindern gestaltet wurde.

Von Julius Kolossa

Anschaulich stellte der Nachwuchs den Unterschied zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann dar: Nikolaus lebte als wohltätiger Bischof von Myra im 4. Jahrhundert, der Weihnachtsmann ist eine im 19. Jahrhundert erdachte Symbolfigur weihnachtlichen Schenkens.

Vikar Wilhelm Grothe zelebrierte mit Diakon Martin Hufelschulte diese Messfeier, an der die Frauengemeinschaft und die Schützenbruderschaft mit Fahnenabordnungen in der voll besetzten Beckumer Kirche teilnahmen. Gerne nahmen die Kirchenbesucher die Einladung von Vikar Grothe an, am Gedenktag des Heiligen Nikolaus am Adventsmarkt auf dem Schulhof teilzunehmen.

Zu Beginn spielten und sangen die Kindergartenkinder das „Land der Wichtel“. Und danach ließ es sich aushalten bei Kinderpunsch, Glühwein, Gulaschsuppe, Bratapfellikör mit Sahnehäubchen, Bratwurst, Currywurst und diversen Kaltgetränken. Die Feuerschale sorgte für Atmosphäre und wohlige Wärme. Dazu spielte das Jugendorchester des Musikvereins Beckum unter der Leitung von Udo Fricke adventliche Lieder. In einem Klassenraum der Grundschule waren 20 Krippen ausgestellt, die die Mädchen und Jungen selbst gebastelt hatten.

Fünf Buden, an denen verschiedene Spezialitäten angeboten wurden, waren rund um einen Weihnachtsbaum aufgebaut. An einer Bude wurden Dekorationsartikel angeboten, die von der Frauengemeinschaft und dem Kindergarten gebastelt worden waren. Und die Grundschüler boten sowohl an einem Stand, als auch an einem Bauchladen ihre Laternen, Karten, Teelichter und Schokoladenäpfel an.

Und weil nicht nur Beckumer, sondern auch Familien aus den benachbarten Dörfern an diesem Patronatsfest teilnahmen, war es nicht nur ein Dorffest, sondern ein dorfübergreifendes Fest. Dazu trugen auch Diakon Martin Hufelschulte und Gemeindereferentin Elke Luig bei. Besonders der Diakon betonte, dass er sich im Pastoralverbund Balve-Hönnetal wohl fühle, und diesem auch gerne nach seiner Priesterweihe an Pfingsten als Vikar erhalten bleiben möchte. Einen entsprechenden Wunsch hätte er dem Leiter des Priesterseminars gegenüber bereits geäußert. Eine Antwort wird er aber erst nach seiner Weihe im kommenden Jahr erhalten.

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