St. Nikolaus: Darum verzögert sich die Renovierung der Kirche um Monate

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Die Renovierung der St.-Nikolaus-Kirche in Beckum verschiebt sich um einige Monate.

Beckum – Noch wird in der St.-Nikolaus-Kirche in Beckum nicht gearbeitet, dabei sollte eigentlich bereits seit Anfang Oktober die Renovierungsmaßnahme laufen.

„Erst nach Fertigstellung der Eisborner Kirche können die Arbeiten bei uns in Beckum beginnen“, erklärte Christian König, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, jetzt auf Anfrage der Redaktion die Verzögerung. 

Denn sowohl die in Eisborn tätigen Handwerker, als auch die Architekten wurden von der Nachbargemeinde ebenfalls beauftragt. „Wir werden Weihnachten deshalb wie gewohnt in unserer Kirche feiern, erst danach mit der Renovierung beginnen“, blickte König auf den neuen Zeitplan. 

In Eisborn wird mit Hochdruck gearbeitet

Derweil wird in der St.-Antonius-Kirche in Eisborn mit Hochdruck daran gearbeitet, den Termin der Einweihungsfeier in dem für 1,1 Millionen Euro kernsanierten Gotteshaus einzuhalten. Der 4. Advent, 22. Dezember, 15 Uhr, ist dafür vorgesehen. Und auch hier musste Geduld aufgebracht werden, wurde doch der Umbau seit 2010 geplant, und schließlich im September 2018 begonnen. 

Vor der Fertigstellung in Eisborn tut sich also nichts in Beckum: „Das müssen wir so hinnehmen“, sagte König. Ob das traditionell gegen Ende Januar stattfindende Pastor-Kudla-Kirchenkonzert dann wegen der eventuell schon laufenden Bauarbeiten verlegt werden muss, wollte König auf Anfrage nicht kommentieren. 

Kosten von gut 300.000 Euro

Dass renoviert wird, das steht allerdings fest. Denn die bislang letzte Modernisierungsmaßnahme liegt immerhin 30 Jahre zurück. Für das mit 311 000 Euro veranschlagte Projekt stellt das Generalvikariat des Erzbistums Paderborn 180 000 Euro als finanziellen Zuschuss zur Verfügung. Die restlichen 130 000 Euro trägt die Gemeinde als Eigenanteil. 

Nicht nur Sanierungsarbeiten vom Boden bis zur Decke finden statt, auch mehr Platz wird geschaffen vor dem Altar durch die Wegnahme einer Stufe. Am Taufbecken werden die letzten beiden Bankreihen durch Stühle ersetzt. Der Ambo wird überarbeitet und damit mobil gestaltet, sodass er für das Kirchenkonzert versetzt werden kann. 

Boden wird erneuert

Erneuert wird der Steinboden durch Natursteinelemente im Mittelgang, ebenso die Weihwasserbecken am Eingang. Gestrichen werden die Decke und die Ornamente, modernisiert die 40 Jahre alten elektrischen Leitungen. Dazu gehört der Austausch der Leuchtstoffröhren gegen LED-Technik, eine neue Liedanzeige sowie die Beleuchtung des Altars. 

Das Dach und der Glockenstuhl aus Holz müssen ebenfalls überarbeitet werden, außerdem die Treppen am Haupteingang und vor der Sakristei. Die Schäden am Putz und zwischen den Fugen sind inzwischen nicht mehr zu übersehen.

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