Niedrige Milchpreise: Schlechtes Jahr für die Landwirte

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Die Landwirte können aktiv werden und Projekte und Ideen für eine mögliche Förderung vorstellen.

Balve - Zur Winterversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Balve trafen sich die Landwirte am Mittwochabend in der Gaststätte Felsenruh.

Conrad Albersmeier, stellvertretender Vorsitzender, leitete die Versammlung und freute sich außerdem darüber, die Vertreter des westfälisch-lippischen Landwirtschaftsverbandes und die Vertreter der Landwirtschaft NRW begrüßen zu dürfen. 

Darüber, dass das vergangene Jahr eines der schlechtesten Wirtschaftsjahre gewesen sei, waren sich alle Landwirte einig. Durch die niedrigen Milchpreise wurden Verluste verzeichnet. 

Zugang zu Fördermitteln

Annika Kabbert, die Regionalmanagerin von Leader, stellte sich im Rahmen der Versammlung vor. Leader ist eine Bürgerregion am Sorpesee, die Zugang zu Fördermitteln ermöglicht. Leader sein ist ein Förderprogramm, das das Ziel hat Unterstützung zu bieten, um eine eigenständige Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten zu gewährleisten. 

Für beantragte Projekte übernimmt Leader 65 Prozent der Förderkosten – der Eigenanteil liegt bei 35 Prozent. Kabbert stellte Projektideen aus dem Bereich der Landwirtschaft vor, und animierte die Landwirte dazu, selbst Ideen und Anträge einzureichen. 

Ideen bei Leader vorstellen

Darunter war zum Beispiel die Planung der Unterhaltung und Sanierung von Wirtschaftswegen oder Wegenetze für Wald und Flur. Kabbert forderte auf: „Seien Sie innovativ und nachhaltig, machen Sie eigene Vorschläge und schauen Sie auch auf Ideen in den Nachbarregionen.“ 

Wer eine eigene Idee hat, meldet sich bei Leader – die Ideen werden dann besprochen und anschließend weitere Schritte eingeleitet. 

Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde ein Vortrag über Oberflächengewässer gehalten um die Anwesenden über das Einhalten von Grenzen und Bedingungen aufzuklären. 

In der Balver Region werden, wie in den Nachbarorten, ebenfalls Wasserproben genommen um den Schadstoffgehalt in den Gewässern zu kontrollieren. Daher die Aufforderung sehr vorsichtig und rücksichtsvoll mit Pflanzenschutzmitteln umzugehen.

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