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Neustart der „Jungen Kirche“ geglückt

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Von: Julius Kolossa

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Stimmungsvoll war es am Sonntagabend bei der „Jungen Kirche“ in Langenholthausen. Das Gotteshaus wurde nur mit Kerzen erhellt.
Stimmungsvoll war es am Sonntagabend bei der „Jungen Kirche“ in Langenholthausen. Das Gotteshaus wurde nur mit Kerzen erhellt. © Kolossa, Julius

„Schön, dass Du da bist“, freute sich das Team der „Jungen Kirche“ im Pastoralverbund Balve-Hönnetal über jeden der rund 40 Teilnehmer beim Neustart der „JuKi“ am Sonntagabend in der Langenholthausener Kirche St. Michael.

Junge Leute um die 20 Jahre waren allerdings nicht darunter, wie sich vor Ort zeigte. Vielmehr setzte sich der Teilnehmerkreis aus Interessenten ab etwa 40 Jahren zusammen. „Es bedarf einer Auffrischung, um das Bestehende und das Gute zu erhalten“, stellte Gemeindeassistentin Theresa Wagner das neue Konzept vor. Dieses sieht vor, ab sofort an jedem dritten Sonntag eines Monats immer ab 18 Uhr eine „JuKi“ in Langenholthausen stattfinden zu lassen, statt wie bisher im Zwei-Jahres-Rhythmus in der Fastenzeit geballt ein wechselndes Programm anzubieten. 2021 fand die „Junge Kirche“ auf diese Weise zum siebten Mal statt.

Wagner: „Wir wollen jetzt die ,Junge Kirche’ auf andere Weise mit Leben füllen, und zwar als moderne Kirche für alle Altersgruppen.“ Der Fokus soll dabei auf das ganze Jahr gelegt werden; jeden Monat wird das „JuKi“-Team einen Wortgottesdienst zu einem speziellen Motto anbieten. „Unsere neue Homepage geht bald an den Start“, versprach Wagner, die im katholischen Pastoralverbund für die „Junge Kirche“ zuständig ist.

Eine beeindruckende Visitenkarte

Der offizielle Neustart in der Kirche jedenfalls war eine beeindruckende Visitenkarte dafür: nur mit Kerzen erhellt, wurde eine heimelige Atmosphäre erzeugt. Musik machte die kurzfristig zusammengestellte Projektband mit Manuela Cyganek, Lea Krämer, Anja Kremer, Tanja Riedel und Sebastian Justin. Die Kirchenbesucher durften ihre Wünsche für die Zukunft vor der Krippe ablegen, und eine Kerze anzünden. „Mitte Januar ist zu Beginn eines Jahres eine neue Chance, das Beste aus der vor uns liegenden Zeit zu machen.“ Gott gebe den Menschen die Möglichkeiten dazu.

Viel Beifall gab es am Ende für den kurzweiligen Wortgottesdienst. Anschließend zeigte sich Wagner motiviert für die weiteren „JuKi“-Treffen. „Es war ein guter Start mit vielen Leuten“, fasste sie im Gespräch mit der Redaktion zusammen. „Dieses Konzept ist nicht darauf angelegt, alle 20-Jährigen anzulocken – jeder soll sich angesprochen fühlen, teilzunehmen.“ Gerne aber solle demnächst auch die jüngere Generation den Weg in die neue „JuKi“ finden.

Termin: Die nächste „Junge Kirche“ ist am Sonntag, 20. Februar, ab 18 Uhr in der Kirche St. Johannes in Langenholthausen. Das Motto wird noch bekannt gegeben.

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