Eine Feier mit drei Sternen

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Drei Sterne vom Höhlenland der Regionale überreichte Landrat Thomas Gemke Detlef Siewers, dem Vorsitzenden der Schützen, Wilhelm Rademacher, Oberst Martin Terbrüggen, Michael Bathe von der Stadt sowie Bürgermeister Hubertus Mühling (von links).

BALVE -  Sternsinger waren nicht beim Neujahrsempfang am Montag dabei, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde, die Katholische Pfarrgemeinde und das Kolpingforum ins Balver Pfarrheim eingeladen hatten, und doch gingen dort drei Sterne auf – Landrat Thomas Gemke überreichte diese an drei Vorstandsmitglieder der St. Sebastian-Schützenbruderschaft, die sich insgesamt verdient um das Projekt „Höhlenland“ der „Regionale“ verdient gemacht und damit die Drei-Sterne-Wertung erzielte.

Von Julius Kolossa

„Gemeinsam wurde das Gesamtprojekt nach vorne gebracht“, so Thomas Gemke, der dem stellvertretenden Vorsitzenden Detlev Siewers, dem Oberst Wilhelm Rademacher und Geschäftsführer Martin Terbrüggen die Auszeichnungen überreichte. Auch Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, nahm an dieser Stern-Übergabe teil, hatte er doch auch einen großen Anteil am Gelingen, wenn er auch keinen Stern für das Rathaus mitnehmen konnte; diese bekommen einen Ehrenplatz bei der Schützenbruderschaft.

Dieses war der letzte Punkt des öffentlichen Teils mit Neujahrsgrüßen, Rückblicken und Ausblicken. Begonnen hat Pfarrer Andreas Schulte, der neben seiner Arbeit in Balve auch noch bis zum 31. Mai die Aufgabe des kommissarischen Leiters vom Pfarrverbund-Hemer übernimmt. Er blickte auf Jubiläen der Dörfer Affeln und Eisborn sowie der Schützen aus Balve und Garbeck zurück. Herausragend für die katholische Gemeinde sei die Junge Kirche während der Fastenzeit, die Firmung der über 230 Mädchen und Jungen sowie die Übergabe der Pastoralvereinbarung gewesen. Und 2014 stünde neben der Feier der kirchlichen Feste, und auch Erstkommunion und Firmung ganz besonders der 10. Mai im Mittelpunkt, dem Tag der Diakon-Weihe in der St. Blasius-Kirche. Im Herbst werden die Perspektiven der Zukunft für das Gemeindeleben besprochen.

Pfarrer Christian Weber nahm für die evangelischen Christen diese Retrospektive vor, die neben fröhlichen Gottesdiensten auch Konfirmation, Pfingsten und ein Benefizkonzert nur mit Balver Musikern beinhaltete. In diesem Jahr wird die Kirchenrenovierung fortgesetzt.

Der Ausrichter des Neujahrsempfang, das Kolpingforum, trat mit Engelbert Falke ans Mikrophon. Dieser stellte einige Programmhöhepunkte des neuen Jahres vor, darunter die Fahrten nach Berlin und in den Allgäu sowie die Pilgerwanderung von Trier nach Freching. Stolz ist er auf die Zertifizierung der Stadt Balve als „Fair-Trade-Stadt“, die am 8. Februar vorgenommen wird: „Ein Projekt, das von der Dritten-Welt-Gruppe ins Leben gerufen wurde, und an dem sich viele Balver Institutionen beteiligen.“

Zwei Zahlen stellte Bürgermeister Hubertus Mühling vor: „Balve hatte am 31. Dezember genau 11.724 Einwohner, im vergangenen Jahr wurden 84 Kinder geboren.“ Er freute sich besonders über diese Trendwende, wurden doch 76 Geburten in 2012, und 67 in 2011 verzeichnet: „Es geht wieder aufwärts.“ Die große Aufgabe der Stadt sei in diesem Jahr die Sanierung der Straßen; alle Mitbürger wurden aufgerufen, am Super-Wahltag, dem 25. Mai, ihre fünf Stimmzettel in ihren Wahllokalen abzuholen: „Wir haben ein Wahlrecht, um das uns andere Länder beneiden – nutzen wir es.“

Der Neujahrsempfang, an dem etwa 300 Balver teilnahmen, hatte auch in diesem Jahr musikalische Elemente mit dem Männerchor 1874 Balve und „Cantata“ (Choratelier Garbeck). Nach dem offiziellen Teil wurde die Gelegenheit zum Austausch bei dieser ersten großen Veranstaltung des noch jungen 2014 in der Hönnestadt genutzt. Der Erlös ist für Flutopfer auf den Philippinen bestimmt.

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