Politik (fast) kein Thema

Neujahrsempfang in Balve: Treffen der Vereinsvertreter

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Vertreter heimischer Vereine waren zum Neujahrsempfang gekommen, um unter anderem mit Bürgermeister Hubertus Mühling (rechts) zu plaudern.

Balve – Es war wieder der erste Montag im neuen Jahr und damit Zeit für den Neujahrsempfang von katholischer Pfarrgemeinde, evangelischer Kirchengemeinde, dem Kolpingforum und der Christusgemeinde.

Mehr als 80 Vertreter der Balver Vereine, aber auch der Lokalpolitik trafen sich in den Räumen der Christusgemeinde – eine in jeder Hinsicht gelungene Premiere, denn hier gab es viel Raum für Gespräche, die auf die kurzgehaltenen Redebeiträge folgten. 

Pfarrer Andreas Schulte verpackte die guten Wünsche für das neue Jahr in einem Gedicht, Pfarrerin Antje Kastens betonte, dass „Christen chronisch hoffnungsfroh sind, weil sie mit Jesus einen Retter kennen“. Außerdem gab sie mit auf den Weg, als „Mannschaftsspieler“ zu agieren, zudem Respekt zu üben und stets nüchtern und wachsam zu sein. 

Empfang fand erstmals 1999 statt

Engelbert Falke vom Kolpingforum stellte die Entwicklung des Neujahrsempfangs dar, der erstmals 1999 von der Kolpingsfamilie Balve ausgerichtet wurde. „Seitdem wächst hier in unserer Stadt ein Miteinander als gelebte Ökumene.“ Auch Falke blickte auf das neue Jahr: „Lasst uns die Tage dankbar annehmen, denn sie sind Gottes Geschenk und Angebot an uns, aufeinander zuzugehen.“ Sein Vorschlag an die Anwesenden: 2020 als Geschenk anzunehmen, mit Überraschung, Freude und zur Bereicherung. 

Auch Landrat Thomas Gemke (rechts) gehörte zu den Gästen des Neujahrsempfangs.

Hausherr Siegfried Mertens von der Christusgemeinde freute sich über die große Beteiligung; als Gedanken zum neuen Jahr wies er auf die Nabe in einem Rad als Zentrum für einen reibungslosen Verlauf hin. Dieses Zentrum solle Jesus sein. 

Werbung für das Heimatjahr

Auf ein Minimum beschränkte sich das Grußwort von Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU). Er machte Werbung für das seit wenigen Tagen laufende Balver Heimatjahr, das die Partyreihe „Donnerstag auf‘m Dorf“ in den Ortsteilen ab dem 30. Januar mit unterhaltsamen Elementen mit einbezieht und in das Stadtfest am 12. September mündet. 

Wieder einmal zum Bierdeckel griff Landrat Thomas Gemke (CDU). Bei ihm ist es zur Gewohnheit geworden, alle Notizen auf ein solches Format zu bringen. Und kurz und knapp fiel auch seine Rede aus, in der er wünschte, dass alle viel Kraft mitnehmen sollen von diesem Empfang. 

60 Millionen Euro für Breitbandausbau

So ganz ohne Politik ging es aber doch nicht, denn Gemke wies auf die im zweiten Halbjahr anstehenden Bauarbeiten für das Glasfasernetz in Balve hin. 60 Millionen Euro stehen dafür im gesamten Märkischen Kreis bereit. „Das bringt uns trotz aller damit verbundenen Baustellen nach vorne“, sagte Gemke. „Wir müssen positiv denken.“

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