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Neues Pfarrheim in Balve: Arbeiten „voll im Zeitplan“

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Von: Julius Kolossa

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Noch ist viel zu tun auf der Pfarrheim-Baustelle. Die Hülle ist zwar mittlerweile geschlossen und die Fenster sind eingebaut. Allerdings müssen unter anderem der Innenausbau und die Gestaltung der Fassade noch erfolgen.
Noch ist viel zu tun auf der Pfarrheim-Baustelle. Die Hülle ist zwar mittlerweile geschlossen und die Fenster sind eingebaut. Allerdings müssen unter anderem der Innenausbau und die Gestaltung der Fassade noch erfolgen. © Kolossa, Julius

Bruno Köck ist mit den Baufortschritten beim Neubau des Pfarrheims der Katholischen Kirchengemeinde St. Blasius am Dechant-Löcker-Weg rundum zufrieden.

Die Amtszeit des „Bauministers“, wie Köck sich selbst gerne nennt, endete nach 30 Jahren zwar im November, dieses Großprojekt der Gemeinde begleitet er als Verantwortlicher aber noch als sein letztes.

Deshalb wird der gelernte Bauingenieur auch in den kommenden Wochen noch viel Zeit auf „seiner“ Baustelle verbringen. „Wir liegen voll und ganz im Zeitplan“, erzählt Köck der Redaktion bei einer Begehung des sich noch im Rohbau befindlichen neuen Pfarrheims. „Die Fenster wurden im Juli eingebaut, danach die Elektroleitungen und der Estrich verlegt, aber auch der Innenputz und die Installationsarbeiten in den Sanitärräumen vorgenommen.“

Noch viele Arbeiten zu erledigen

Die Liste der schon erledigten Arbeiten ist lang, die Liste der noch anstehenden Arbeiten allerdings ebenso. „Es ist noch einiges zu tun: Ab der nächsten Woche wird der Fußboden verlegt“, so Köck. Industrieparkett soll es sein.“ „Dann kommen auch die Fliesenleger.“ Und so werden nach und nach die Innenräume fertig. Im Erdgeschoss befinden sich Toiletten, die von Kirchenbesuchern genutzt werden können. Außerdem werden hier demnächst der Versammlungsraum für die kirchlichen Gruppierungen und Vereine und eine kleine Küche entstehen. Auch das Pfarrarchiv soll im Erdgeschoss Platz finden.

Bruno Köck läuft durch das Erdgeschoss. Im Hintergrund ist bereits die Treppe in die 1. Etage zu erkennen.
Bruno Köck läuft durch das Erdgeschoss. Im Hintergrund ist bereits die Treppe in die 1. Etage zu erkennen. © Kolossa, Julius

„Es ist schon alles für den Einbau der Rollschränke, in denen die Dokumente gelagert werden sollen, vorbereitet“, weist Köck auf in den Boden eingelassene Schienen hin. „Unser Pfarrarchivpfleger Rudolf Rath freut sich schon auf seine neue Heimat. Das hat er mir bestätigt.“ Zurzeit ist das Pfarrarchiv des Pastoralverbundes Balve-Hönnetal übergangsweise in der Alten Hospitalgasse 5 untergebracht.

Freier Blick auf die Empore

Groß ist das Erdgeschoss mit einem freien Blick auf die Empore im Obergeschoss. „Garantiert unverbaubar“, so Köck. Er ist stolz auf diesen großzügig angelegten Bereich, der sich im oberen Geschoss fortsetzt. Ein Jugendraum wird hier eingerichtet, davor eine Terrasse. Herzstück im Obergeschoss ist der große Versammlungssaal, der mit einer mobilen Wand abgetrennt werden kann. Große Fenster in jeder Wand sorgen für viel Helligkeit.

Ein Blick ins Obergeschoss. Hier soll der große Versammlungsraum das Herzstück werden.
Ein Blick ins Obergeschoss. Hier soll der große Versammlungsraum das Herzstück werden. © Kolossa, Julius

Die Heizung ist für Fernwärme ausgelegt; demnächst werden drei jeweils 120 Meter tiefe Bohrungen dafür vorgenommen. „Strom bekommen wir von unserer eigenen Photovoltaikanlage“, betont Köck, dass bei dem Neubau Wert auf nachhaltige Energieversorgung gelegt werde. Draußen müssen noch die Fassade gestaltet auch die Außenanlagen angelegt werden. Bruno Köck: „Wir hoffen, im Februar oder im März einziehen zu können.“ Allerdings könne es sein, dass bis dahin witterungsbedingt noch nicht alle Arbeiten an den Außenanlagen abgeschlossen sind.

Kostenrahmen liegt bei 2,2 Millionen Euro

Der während der Planung und zu Beginn der Bautätigkeit aufgrund gestiegener Handwerkerkosten mehrfach auf zuletzt 2,2 Millionen Euro erhöhte Kostenrahmen könne nach derzeitigem Stand eingehalten werden, ist Köck optimistisch. Das Generalvikariat des Erzbistums Paderborn als übergeordnetes Gremium übernimmt für einige Gewerke bis zu 75 Prozent der Kosten. Die verbleibende Summe muss die Gemeinde stemmen.

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