Neuer Verein soll das Hönnetal nach vorne bringen

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Die Klusensteiner Mühle könnte wieder in Funktion gebracht werden.

Balve - Die Schönheit des Hönnetals erhalten und seine geologischen, historischen, botanischen und kulturellen Besonderheiten in der Öffentlichkeit bekannter machen, das soll nach den Vorstellungen einer Initiative mit der Gründung eines neuen Vereins im Hönnetal erreicht werden, der genau diese Ziele verfolgt.

Als Arbeitstitel wird der Verein zunächst den Namen „Naturhistorische Gesellschaft – Verein zur Entwicklung und Erforschung des Hönnetals“ tragen. 

Eine erste Informationsveranstaltung zu diesem Thema ist für Freitag, kommender Woche, 25. Mai, im Lohgerberhaus, Alte Gerichtsstraße 10, terminiert. Beginn ist um 19 Uhr. „Mit dieser Initiative wird zugleich an eine Aktion erinnert, die vor 100 Jahren stattfand: die „Schutzaktion des Hönnetals“. Von 1913 bis 1920 wurde die Felskulisse des Hönnetals vor dem drohenden und geplanten Kalkabbau gerettet. Dies war eine der ersten großen Naturschutzinitiativen in Deutschland. 

Erste Aktionen schon durchgeführt 

Aktuell geht es im Hönnetal um die Vereinbarung unterschiedlicher Nutzungsinteressen auf engem Raum: Mobilität, Naturschutz, prähistorische und geologische Forschung, Museumspädagogik, Erinnerungskultur, touristische Entwicklung. „Für dieses Anliegen kann sich ein Verein aktiv einbringen und bei Bedarf auch Mittel akquirieren“, heißt es im Hinweis auf die Versammlung. 

Erste Aktionen hat die Initiative bereits durchgeführt. So wurde der Bereich um die Feldhofhöhle von Müll gereinigt und an der Klusensteiner Mühle der Mühlengraben von Ästen und Sedimenten befreit. Fernziel könne es sein, die derzeit in Privatbesitz befindliche Mühle wieder in Funktion zu bringen.

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