Ende Mai muss alles fertig sein

Ein neuer Partysaal für die Schützen in Mellen

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Die neuen Bodenfliesen für den Kaminraum sind bereits geliefert. Nun müssen sie von Daniel Schulze Tertilt (links), Alexander Drees und weiteren Helfern noch verlegt werden.

Mellen - Im Kaminraum der Schützenhalle in Mellen ist derzeit nichts mehr zu spüren von der Gemütlichkeit der vergangenen Jahre, als an langen Tischen die Geschicke der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft bei Jahreshauptversammlungen bestimmt wurden, und dazu das Bier aus dem Zapfhahn der nahe gelegenen Theke floss.

Vom Kamin ist nichts mehr zu sehen, ebenso wenig von der Theke – deren neuer Standort mit Porenbetonsteinen dargestellt wird. 

„Wir haben schon gut was geschafft“, fasste Daniel Schulze-Tertilt von der Schützenbruderschaft in einem Satz zusammen, was sich im Kaminraum in den vergangenen Wochen getan hat. Seit dem 27. Dezember finden Umbauarbeiten statt, um aus dem Kaminraum einen Speise- und Feiersaal zu machen. Zunächst wurden der gemauerte Kamin und die betonierte Theke entfernt, wobei sich die Helfer kräftig ins Zeug legen mussten. Vitrinen, Dekorationen und die geschnitzte Hubertus-Statue waren natürlich vorher in Sicherheit gebracht worden. Inzwischen ist eine Akustiklochplattendecke installiert, in die 80 Deckenspots eingelassen werden. „Sie schluckt den Schall“, erklärte Daniel Schulze-Tertilt, der fast jeden Feierabend damit verbringt, diesen Raum neu zu gestalten. 

Jeden Abend bis zu sechs Helfer

Bis zu sechs Helfer sind es jeden Abend, die sich ehrenamtlich in den Dienst ihrer Schützenbruderschaft stellen. 200 Stunden seien bisher geleistet worden: „800 bis 1000 werden es am Ende sein.“ 

Ende Mai muss alles fertig sein. „Dann haben wir diesen Saal erstmals für dieses Jahr vermietet“, erklärte Alexander Drees von der Bruderschaft. Bis dahin wird nicht nur die Decke erneuert sein, sondern auch die Wände und die Elektrik, dazu der Boden neu gefliest. Die Theke muss ebenfalls stehen. Neu ist dann nicht nur der Saal, sondern auch das Beleuchtungskonzept, das auch Disco-Effekte ermöglicht, und eine Musikanlage, die mit gemietet werden kann. 

Gesamtkosten von rund 30 000 Euro

Die Umbaumaßnahme werde komplett von der Bruderschaft finanziert, bestätigen die beiden Schützen. „Die Eigenleistung ist mehr als ausreichend“, loben sie den Einsatz aller Helfer. Durch dieses Engagement sollen auch die veranschlagten 30 000 Euro an Gesamtkosten eingehalten werden können. „Wir freuen uns auf unseren neuen Raum in der Schützenhalle“, sagte Daniel Schulze-Tertilt. 

Ob dieser auch zukünftig noch „Kaminraum“ genannt wird, soll von den Schützen noch diskutiert werden. Im Mai jedenfalls kann erst einmal die Einweihung gefeiert werden.

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