Neuer Aussichtsturm soll Wahrzeichen Eisborns werden

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Martin Danne und Markus Krämer präsentieren stolz die Planungen für den neuen Aussichtsturm auf dem Ebberg.

EISBORN - Dieser erste Spatenstich fiel ein wenig größer aus: Jetzt wurde Eisborns Wahrzeichen, der etwa 500 Jahre alte Baum auf dem Ebberg, mit einer Baggerschaufel ausgehoben, um Platz zu machen für den neuen Aussichtsturm.

Mit schwerem Gerät rückte der heimische Straßen- und Tiefbauunternehmer Markus Krämer an, um trotz eisiger Temperaturen und einer dichten Schneedecke den Anfang zu machen.

Auf Eisborns höchstem Punkt, 390 Meter hoch, soll das von der Firma Rheinkalk gesponserte Werk voraussichtlich Anfang Mai stehen. Martin Danne, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Heimatvereins Eisborn-Asbeck, ist zuversichtlich, dass bei wärmerer Witterung die Arbeiten schnell zu einem Ende gebracht werden können. Noch ist das Wahrzeichen neben seinem alten Standort gelagert.

Seitdem der Baum durch den Sturm Kyrill abgebrochen war, fand sich nach Gesprächen mit Rheinkalk, Stadt und Heimatverein eine Möglichkeit, ein neues, herausragendes Merkmal für Eisborn entstehen zu lassen.

Doch einfach verrotten soll der Baum nicht, so Danne nach Absprache mit Förster Riher Mertsch. „Er soll erhalten und trocken gelagert werden.“ Falls der von Krämer auf 4000 Kilogramm geschätzte schwere Baumrest transportabel sein sollte, könnte auch eine Platzierung im Dorfmittelpunkt möglich sein.

Auf dem Ebberg wurde inzwischen wieder aufgeräumt. Krämer: „Wenn es nun wärmer wird, nehmen wir uns die Fundamentbewährung vor.“ Diese jedem Hauseigentümer als Eisenmatten bekannten Elemente werden in den Maßen 5,30 mal 1,50 mal 0,50 Meter ausgelegt. „Wir müssen das Fundament zweimal auslegen, um das Eigengewicht des 13,50 Meter hohen Turms und die oben entstehenden Windkräfte auszuhalten“, so Krämer.

Ganz aus Eichenholz soll das Bauwerk entstehen, das nach Fertigstellung an den Heimatverein Eisborn-Asbeck übergeben soll. Stolz sind Danne und Krämer auf den Aussichtsturm, mit dem Eisborn ein neues Alleinstellungsmerkmal erhält – und das wahrscheinlich noch vor dem Dorfjubiläum am 23. Juni. „Bei bestem Wetter ist ein guter Rundumblick garantiert“, versprechen die beiden.

Von Julius Kolossa

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