Neue Zapfanlage für das Schützenheim

Auf das Team um Andreas Stüken, Georg Pütter, Frank Severin und Walter Severin wartet noch viel Arbeit. - Foto: Kolossa

Garbeck -  Noch fließt kein Krombacher aus den Zapfhähnen in der Garbecker Schützenhalle. Die Schützenbrüder sind nach eigenen Angaben aber auf einem guten Weg, um dieses Ziel bald zu erreichen: Nachdem bis zu acht Schützen täglich nach Feierabend den Unterbau für die große Theke vorbereitet und den Kühlraum verkleidet haben, machte sich am Dienstag ein auswärtiges Thekenbauteam daran, die neue Anlage zu installieren.

Georg Pütter aus dem Team Bauleitung der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige war am späten Montagabend noch mit Walter Severin, Andreas Stüken und Schützenkönig Frank Severin im Einsatz: „Es gibt immer etwas zu tun.“ Zufrieden blickten die Schützen auf die neue Theke mit fünf Zapfstellen und fünf Doppelbecken. Pütter verglich die neue Anlage mit dem Vorgängermodell : „Hier gab es sieben Zapfstellen und fünf Einfachbecken.“

Neu sind die drei Kühlaggregate, die im Keller den Gerstensaft auf Trinktemperatur bringen sollen. Sobald die Anschlussarbeiten in dieser Woche beendet sind, ist wieder die Muskelkraft der Garbecker Schützen gefragt: Neben Fliesen- und Malerarbeiten wollen sie sich um die Verkleidung und die Beleuchtung kümmern. Auch wenn noch viel zu tun ist: Die Arbeiten laufen nach Plan. Andreas Stüken: „In der Fastenzeit soll dann die kleine Theke umgebaut werden.“ Zwei Zapfstellen, vier Doppelbecken und ein Kühlraum sollen dann für Trinkgenuss sorgen.

Nach wie vor wird bei den Garbeckern aus 30 und 50-Liter-Fässern gezapft.

Bis zum Jubelschützenfest zu Pfingsten (350 Jahre) sollen beide Theken betriebsbereit sein. Die Materialkosten schätzen die Schützen auf 20 000 Euro. Hinzukommen die vielen Einsatz-Stunden der Mitglieder, die in viel Eigenarbeit für das gewünschte Ergebnis sorgen.

Von Julius Kolossa

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