Neue Wellingse-Brücke lässt mehr Wasser durch

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Hartmut Scharf vom Fachbereich Bauen, Umweltschutz und Stadtentwicklung der Stadt Balve erläuterte die Pläne für den Neubau der Wellingse-Brücke. ▪

LANGENHOLTHAUSEN ▪ Sie ist inzwischen einer der meistbefahrenen Brücken in Langenholthausen, und dabei befindet sie sich in einem maroden Zustand: die Brücke über die Wellingse im Bereich Unterm Trachtenberg. Jetzt soll sie bald einer neuen Brücke weichen.

Schon seit einigen Jahren stabilisieren Stahlplatten die marode Brücke, und Absperrungen begrenzen die Fahrbahnbreite so, dass ein Begegnungsverkehr praktisch nicht möglich ist. Damit soll es aber nun bald vorbei sein. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause 130 000 Euro locker gemacht, damit die Wellingse-Brücke endlich erneuert werde kann. Die Pläne dafür sind schon fertig und auch die Arbeiten sind bereits vergeben, so dass es in Kürze losgehen kann. „Mitte August werden die Arbeiten beginnen“, versicherte Hartmut Scharf vom Fachbereich Bauen, Umweltschutz und Stadtentwicklung der Stadtverwaltung am Dienstagnachmittag interessierten Langenholthausenern bei einem Ortstermin.

Innerhalb von rund acht Wochen soll dann nach Scharfs Darstellung nicht nur eine völlig neue Brücke gebaut werden. Auch der Geweg soll bis an die Einmündung zum Borkeweg herumgezogen und die Bushaltestelle verlegt werden.

Die Verlegung der Bushaltestelle begrüßte Guido Grote, Vorsitzender der Langenholthausener CDU, zwar außerordentlich, weil sie ein Mehr an Sicherheit bringe. Viel wichtiger ist aber wohl, dass sie neue Brücke größer dimensioniert sein wird als ihre Vorgängerin. „Die bisherige Brücke hat einen Durchflussquerschnitt von etwa vier Quadratmetern, bei der neuen wird er fast doppelt so groß sein“, erklärte Hartmut Scharf. Das dürften vor allem die Anwohner der Wellingse mit Erleichterung zur Kenntnis genommen haben, denen bis jetzt bei Hochwasser oftmals die Keller voll gelaufen sind. Aber auch die Fahrbahn wird mit 4,75 Meter so breit, dass sich laut Scharf demnächst zwei Pkw begegnen können. Zudem werde der Einmündungsbereich großzügiger gestaltet.

Für all diese Verbesserungen müssen Anlieger allerdings für fast die gesamte Dauer der Bauarbeiten kleine Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. So wird die Brücke voraussichtlich ab 23. August komplett – auch für Fußgänger, wie Scharf betonte – gesperrt. Wer dann die Grundstücke Unterm Trachtenberg oder die Schützenhalle erreichen will, muss bis Mindestens Anfang Oktober eine Umleitung durch die Schlade in Kauf nehmen. ▪ vg

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