Neue Brücke ist ein Hingucker

In den Gabionen sind Strahler eingelassen. Auch der Handlauf der Brücke soll demnächst beleuchtet werden.

Balve - Die Wege in die Innenstadt vom Mühlenweg zum ehemaligen Kiebitzmarkt-Gelände sind kürzer geworden, seit die im vergangenen Jahr fertiggestellte Brücke von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann.

„Es fehlt nur noch die oberste Asphaltschicht“, sagt Markus Höhmann, der im Rathaus zuständig ist für Straßenbau, Tiefbau und das Radwegenetz. Allerdings könne diese Schicht nur bei trockener Witterung aufgetragen werden. Und da das von der Stadt verwendete Streugut die Haltbarkeit des Bauwerks mindern könne, gilt, was auf den Schildern zu lesen ist: „Kein Winterdienst“. Schnee und Glatteis werden auf der Brücke nicht beseitigt.

Voraussichtlich ab Ende Februar könne die letzte Schicht aufgetragen werden, schätzt Höhmann. Er berichtete noch weitere Details zu dieser Brücke, die von der Stadt in Auftrag gegeben und gebaut werden musste, bevor der Investor des neuen Verbrauchermarktes mit dem Bau des Gebäudes beginnen kann.

Die Brückenbau-Arbeiten begannen Anfang Juni mit dem Abriss eines Lagerhauses und der Remise. Der dabei entstandene Bauschutt ist bisher nicht beseitigt worden, und das hat einen Grund, wie der Verwaltungsmitarbeiter erklärt: Der Investor werde demnächst für den Abtransport sorgen, nachdem auch alle von ihm in Auftrag gegebenen Abrissarbeiten erledigt seien.

Im Juni wurde dann ausgeschachtet, die Fundamente und die Bodenplatte gegossen. Danach nahmen der neue Weg in Höhe des Markant-Marktes und die Brücke nach und nach Gestalt an. 35 Meter lang ist die gesamte Strecke, die mit Strahlern erleuchtet wird, die in die Gabionen eingebaut wurden. Demnächst sollen noch drei Straßen-Gehwegleuchten dazu kommen, sowie eine LED-Beleuchtung am Handlauf der Brücke.

Insgesamt 359 690 Euro beträgt die Auftragssumme für diese Maßnahme. Zurzeit werden hinter dem Kieibitz weitere 70 Meter für den Rad- und Fußweg ausgebaut. Dann fehlen allerdings noch 430 Meter entlang der Hönne, bis eine durchgehende Verbindung von der Höhle zur Innenstadt entstanden ist. Nach dem Abschluss der Gespräche mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke könnten dort die Arbeiten beginnen, erklärte Höhmann.

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