Neuauflage „droht“: Überzogener Abbruch

SG-Trainer Christian Jüngst: „Es waren alle verdutzt!“

OEVENTROP -  Die gestrige A-Liga-Partie der SG Balve/Garbeck beim TuS Oeventrop war bereits nach 70 Minuten vorbei: Schiedsrichter Maximilian Sobotka (Möhnesee) brach die Partie beim Stand von 1:1 ab – zur Verblüffung, ja zum Entsetzen der beteiligten Mannschaften.

Übereinstimmend berichteten die Trainer Marco Szczygiel (TuS) und Christian Jüngst (SG) am Sonntag im Gespräch mit unserer Sportredaktion zwar von einer angesichts der hüben wie drüben entspannten Tabellenkonstellation erstaunlich emotionalen Begegnung. „Aber außer dem jungen Referee, der offenbar vorbelastet war, weiß keiner, warum er abgebrochen hat. Er wird Probleme haben, den Abbruch zu rechtfertigen. Es ist total ärgerlich, dass das Spiel jetzt noch einmal auf uns zukommt“, ging Szczygiel fest von einer Neuansetzung aus.

Christian Jüngst hatte sich gefreut, dass Isko Karaikovic den Rückstand durch Flinkerbusch (45.) egalisiert hatte (64.). Hektik kam erst auf, als der Unparteiische SG-Manndecker Benjamin Kelch nach einem Gerangel mit Omar Rabah die Rote Karte zeigte, es beim Gegenspieler aber bei Gelb beließ. Von Seiten der Zuschauer kamen immer bissigere Kommentare – bis dem Schwarzkittel der Geduldsfaden riss, ohne dass eines der beiden Teams einen konkreten Anlass geliefert hätte. „Es waren alle verdutzt, auch die Spielführer, die mit ihm gesprochen haben. Mal schauen, was er in den Spielbericht einträgt“, gab sich Jüngst sehr zurückhaltend. - ecke

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