Königspaar macht weiter

Nächste Corona-Absage: In Langenholthausen wird 2021 kein Schützenfest gefeiert

Das Königspaar Karsten Bartsch und Gabi Rapp macht bis Sommer 2022 weiter.
+
Das Königspaar Karsten Bartsch und Gabi Rapp macht bis Sommer 2022 weiter.

Die nächste coronabedingte Absage einer Traditionsveranstaltung: Auch die Schützenbruderschaft St. Johannes Langenholthausen verzichtet in diesem Jahr auf ihr Schützenfest.

„Da auch Anfang Juni Großveranstaltungen nicht erlaubt sein werden, findet das für den 5. bis 7. Juni geplante Schützenfest nicht statt“, sagte Brudermeister Berthold König. Damit verlängert sich die Amtszeit von Schützenkönig Karsten Bartsch und seiner Frau Gabi Rapp als Schützenkönigin um ein weiteres Jahr. Seit 2019 regiert das Paar in Langenholthausen.

Mit Blick auf die Corona-Infektionszahlen sei den Schützen keinerlei Entscheidungsspielraum geblieben, so Berthold König. „Ob wir an unserem traditionellen Termin Anfang Juni eine kleinere Veranstaltung für Hofstaat und Vorstand feiern können, werden wir Ende Mai entscheiden“, so der Brudermeister. Aber: „Diese Hoffnung schwindet allerdings von Woche zu Woche mehr, sodass sich unser Programm an diesem Wochenende gegebenenfalls auf eine Schützenmesse und die Kranzniederlegung am Ehrenmal beschränken wird. In jedem Fall werden wir die Langenholthausener bitten, als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zu unserem Schützenfest auch in diesem Jahr wieder zu flaggen.“

Im Sommer soll es wieder Freiluftkonzerte geben

Deutlich optimistischer gab sich König, was eine Wiederholung der sommerlichen Freiluftkonzerte aus dem vergangenen Jahr anbelangt. Das 2020 für dieses Format entwickelte Hygienekonzept existiere weiterhin und müsse eventuell nur angepasst werden. Der Musikzug Langenholthausen und auch der Musikverein Amicitia Garbeck hätten schon Bereitschaft signalisiert, erneut spielen zu wollen. „Alle beteiligten Musikvereine wurden von uns bereits am Jahresanfang kontaktiert und haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung sofort und gerne signalisiert“, so König.

Nach dem zweiten Jahr ohne Schützenfest könne die Bruderschaft die Einnahmen aus den Konzertveranstaltungen gut gebrauchen. „Schließlich konnten wir seit September nur die Mitgliedsbeiträge als Einnahmen verbuchen“, sagte König.

Theke in der Schützenhalle wird umgestaltet

Die Zeit des Lockdowns nutzten die Schützen, um im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Bruderschaft und des rechtlich Erlaubten mit einem kleinen Team aus dem Vorstand an der Umgestaltung der Theke in der Schützenhalle zu arbeiten. „Ziel ist es, diesen Bereich deutlich heller und freundlicher zu gestalten und das wird uns – soweit man das heute schon sehen kann – auch gelingen“, sagte König abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare