Nachwuchs-Orchester reisen musikalisch um die Welt

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Das Vororchester unter der Leitung von Carolin Rath spielte die Filmmelodie von Fluch der Karibik. ▪

GARBECK ▪ Das Jugend- und Vororchester des Musikvereins Garbeck hat sich am Sonntag von seiner besten Seite präsentiert. Die Besucher wurden auf eine bunte Reise durch die Welt und durch einzelne Musikrichtungen mitgenommen. Von Romina Mester

Los ging es mit dem Vororchester unter der Leitung von Carolin Rath. Diese hatte das Dirigat im Januar von Andreas Weber übernommen. Das erste Stück, die Ouvertüre „Taddinton Square“ von James Curnow, beschreibt das Leben in einem Ort in der Nähe von Manchester in England. Doch auf den europäischen Kontinent, wollte man sich nicht beschränken. Von England ging es direkt nach Afrika mit einem original Sululied „Siyahamba“, welches von Luigi di Ghisallo für Orchester arrangiert wurde. Dabei sorgte besonders der harmonische Klang der Holzblasinstrumente, wie Klarinetten und Flöten, dass sich der Zuhörer nach Afrika unter einen Affenbrotbaum versetzt fühlte. Doch nach so viel Entspannung musste wieder eine Portion Nervenkitzel her. Dafür sorgte die bekannte Filmmelodie von Fluch der Karibik, wobei die zuweilen sehr düsteren Klänge im Bass die Black Pearl und ihre Besatzung von räuberischen Piraten darstellten. Doch natürlich wurde Kapitän Jack Sparrow nicht vergessen, welcher mit einer fröhlichen und tänzelnden Melodie beschrieben wurde. Nach dem Piratenabenteuer, war es wieder an der Zeit für entspannte Klänge, die der Zuhörer mit dem Lied „Irish Dream“ von Kurt Gäble auch sogleich auf die Ohren bekamen.

Nach einer Kaffee- und Kuchenpause war das Jugendorchester an der Reihe. Dieses wurde von Tim Volkmer dirigiert, welcher in dieser Funktion schon seit einem Jahr tätig ist. Hierbei besann man sich zunächst auf die Tradition und eröffnete den zweiten Teil des Konzertes mit einer Fanfare von Kees Vlak. Weiter ging es mit dem Stück „La Storia“ von Jacob de Haan. Hierbei handelt es sich um eine imaginäre Filmmelodie, die jedoch niemals bei einem Film verwendet wurde. Doch wie es bei den meisten Filmen der Fall ist, gibt es bei dem Stück auch Höhe- und Tiefpunkte. Egal bei welchem Punkt die Jungmusiker angekommen waren, sie haben dies hervorragend gemeistert. Natürlich durfte Rock und Pop nicht fehlen. Mit einem Medley von Neil Diamond wurde auch dieser Musikbereich abgedeckt.

Zum Schluss, wurde dem ehemaligen Dirigenten vom Vor- und Jugendorchester, Andreas Weber, eine besondere Ehre zu Teil. Unter seiner Leitung spielten sie die bekannte Melodie aus Tabaluga „Nessaja“ von Peter Maffay. Mit einem Präsent bedankten sich die Musiker für seinen langjährigen Einsatz.

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