„Nacht der offenen Kirche“ am 24. November: Luther, Kerzenlicht und Punsch

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Gemeinsam mit Jutta Wilmes, Silke Hoppe und Gudrun Kindas-Schulte vom Presbyterium stellte Pfarrerin Antje Kastens das Projekt „Nacht der offenen Kirche“ am Dienstag vor.

Balve - Zur „Nacht der offenen Kirche“ am Freitag, 24. November, ab 19 Uhr sind Jung und Alt in die Evangelische Kirche in Balve eingeladen. „Jeder ist willkommen“, sagte Pfarrerin Antje Kastens, die das Projekt am Dienstag mit einigen Mitgliedern des Presbyteriums vorstellte.

„Unsere Kirche ist bis 23 Uhr geöffnet, und bis dahin kann sich jeder so viel Zeit nehmen, wie er möchte“, unterstrich die Seelsorgerin. Für die Evangelische Kirchengemeinde ist dies nach dem Gospelgottesdienst die zweite, besondere Aktion im Jahr des Reformationsjubiläums. Die Entscheidung, diese Veranstaltung durchzuführen, fiel im Mai.

„Wir wollen Luther und Luthers Leben gemeinsam erfahren“, betonte Presbyterin Silke Hoppe. Dem Reformator, dessen Thesen im Jahr 1517 für eine neue Ausrichtung der Kirche sorgte, kommt auch am 24. November eine wichtige Rolle zu. Im Zeichentrickfilm soll er auf einer Leinwand zu sehen sein, Ausschnitte aus dem Pop Oratorium in den Westfalenhallen sollen ebenfalls gezeigt werden.

Der Chor Melodie Mellen trägt christliche Lieder vor, außerdem möchte Claudia vom Lehn für passende Musik sorgen. Ben Becker trägt die Schöpfungsgeschichte vor. „Es gibt aber genügend Gelegenheiten, um sich beim Essen und Trinken zu unterhalten“, sagt die Pfarrerin, der die Pflege der Gemeinschaft sehr wichtig ist. Auf der Empore sollen Waffeln, Suppe, Punsch und Glühwein gereicht werden.

Der weitere Verlauf der Veranstaltung ist nicht durchgeplant. „Der Abend entwickelt sich,“ ist Antje Kastens überzeugt. Dazu werde die durch Kerzenlicht geschaffene Atmosphäre beitragen, in der gemeinsam gesungen werden soll. „Diese Nacht bekommt eine ganz eigenen Dynamik“, ist die Geistliche überzeugt. Sie freut sich auf viele Begegnungen und wünscht sich für die Besucher, dass sie für sich etwas mit nach Hause nehmen können. Für die Rahmenbedingungen will das Presbyterium mit Unterstützung weiterer Helfer sorgen.

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