51-Jähriger hat über Rechtsanwalt Polizei kontaktiert

Rüpel-Rennradfahrer von Garbeck meldet sich - er kommt aus Neuenrade

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[Update 11.32 Uhr] Balve - Die Polizei hat ihre öffentliche Fahndung nach einem Rüpel-Rennradfahrer, der am Dienstagnachmittag einen 67-jährigen Mann aus Garbeck mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt hatte, zurückgezogen. Der Grund: Der Mann - ein 51-jähriger Neuenrader - hat sich über seinen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet.

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis von Donnerstagvormittag hatten sich außerdem "mehrere Zeugen gemeldet, die Hinweise auf die Identität des Gesuchten geben konnten."

Weil der Neuenrader (51) außerdem über seinen Rechtsanwalt selbst den Kontakt zu den Ermittlern aufgenommen hatte, wurde die Fahndung zurückgezogen.

Was war eigentlich passiert?

Hintergrund der Fahndung war ein sogenanntes "Aggressionsdelikt im Straßenverkehr" von Dienstag auf der Garbecker Straße in Balve gewesen. 

Ein 67-Jähriger aus Garbeck hatte mit seinem blauen Toyota die Straße aus Richtung An der Kormke kommend befahren und den Rennradfahrer überholt. 

Weil der Radler wild gestikuliert hatte, habe der Toyota-Fahrer sein Auto in Höhe der Gransauer Mühle angehalten, um sich mit dem Rennradfahrer zu unterhalten. 

Tritte gegen die Fahrertür 

Statt zu sprechen, trat der Rennradfahrer laut Schilderung der Polizei jedoch mehrfach gegen die Fahrertür. "Als der Garbecker daraufhin ausstieg, erhielt er einen Faustschlag ins Gesicht und die Brille fiel beschädigt zu Boden", hießt es in der ersten Mitteilung der Polizei. 

Anschließend hatte der Radrennfahrer seine Fahrt in Richtung Garbeck fortgesetzt. 

Um den Täter zu finden, hatte die Staatsanwaltschaft Arnsberg auch der Veröffentlichung eines Fotos zugestimmt, das der Geschädigte unmittelbar vor dem Faustschlag von dem Rennradfahrer gemacht hatte. Das erfüllte jetzt seinen Zweck.

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