Nach Misthaufen-Fund: Zinkbarren sind zurück in Garbeck

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Garbeck - Die Zinkbarren mit einem Gesamtgewicht von zehn Tonnen, die Unekannte in der Nacht auf Sonntag im Garbecker Gewerbegebiet Braukessiepen von dem Gelände der Firma Ueding gestohlen und anschließend unter einem Misthaufen in Neuenrade versteckt hatten, sind wieder zurück beim Unternehmen.

Die Täter sind allerdings nach wie vor flüchtig

Ein aufmerksamer Zeuge hatte das Diebesgut am Montag zunächst unter dem Misthaufen entdeckt und anschließend die Polizei verständigt. Der Versuch, die Einbrecher im Laufe des Tages beim Abtransport der Zinkbarren zu schnappen, scheiterte allerdings. 

„Wir haben uns natürlich nicht am Misthaufen auf die Lauer gelegt, dafür fehlen uns einfach auch die personellen Kapazitäten. Aber wir haben durchaus andere Möglichkeiten, ein solches Objekt zu überwachen“, wollte Polizei-Pressesprecher Christof Hüls auf Anfrage der Redaktion darauf jedoch nicht näher eingehen. Ebenso nicht auf die Frage, warum die Täter letztlich flüchten konnten, als sie die Zinkbarren am Montag aus Neuenrade abholen wollten. 

Einbruch am frühen Sonntagmorgen

Am frühen Sonntagmorgen um 1.51 Uhr waren die Männer in die Firma an der Straße Im Kirchfeld eingebrochen und hatten in den folgenden Stunden mit einem weißen Transporter insgesamt zehn Tonnen Zinkbarren abtransportiert. Hüls geht von einem geplanten Einbruch und keinesfalls einem Zufallstreffer aus. „Die Täter müssen sich die Gegend vorher angeschaut haben und dann mit dem Transporter zigmal zwischen dem Gewerbegebiet in Garbeck und dem Versteck in Neuenrade hin und her gefahren sein“, so Hüls. 

Der Polizeipressesprecher hofft deshalb weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Wir wissen jetzt, dass der weiße Transporter nicht nur in dem Gewerbegebiet, sondern auch in Neuenrade unterwegs war – und das über einen längeren Zeitraum. Vielleicht hat ja ein Bürger beim Spaziergang mit dem Hund oder ein Jogger ein solches Fahrzeug gesehen und kann unsere Ermittlungen auf diesem Weg unterstützen“, sagt Hüls.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache in Werdohl unter Tel. 0 23 92 /9 39 90 entgegen.

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